News Bild Bischof Rudolf spendete 61 jungen Christen das Sakrament der Firmung in Sandelzhausen

Bischof Rudolf spendete 61 jungen Christen das Sakrament der Firmung in Sandelzhausen

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Den Mut selbst Ja zu Sagen zu unserem Glauben , diesen Glauben als Grundlage für das weitere Leben anzunehmen und dieses Glaubensleben aktiv zu pflegen wünschte Bischof Rudolf Vorderholzer am Samstagvormittag 61 Firmlingen aus der Pfarrei Sandelzhausen. An die Paten und Eltern richtete der Bischof die Bitte, diesen nun gefirmten jungen Christen gute Begleiter im Glauben zu sein. Dazu gehört auch die Pflege einer guten Sonntagskultur, bei dem der Besuch des sonntäglichen Gottesdienstes und das Miteinander in der Familie wieder in Mittelpunkt gerückt werden soll.

Mit Blasmusik, Gedichten und Grußworten hatten die Firmlinge und Verantwortlichen der Pfarrei Maria Himmelfahrt in Sandelzhausen Bischof Dr. Rudolf Voderholzer am Samstagvormittag vor Sandelzhausener Pfarrhof einen sehr herzlichen Empfang bereitet. Im Kirchenzug ging es dann unter Vorantritt der Blaskapelle „Abenstaler“ aus Mainburg vom Pfarrhof zur Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Pfarrer Johann Hertl freute sich bei seiner Begrüßung in der Pfarrkirche über eine „rappelvolle Kirche“ und dass viele Pfarrangehörige teilnehmen an dem, was viele junge Christen heute im Spenden des Sakramentes der Firmung erfahren dürfen.

Bischof Rudolf betonte, dass Firmung nicht nur ein Familienfest sei, sondern durch die Firmung werden die jungen Christen vollgültig aufgenommen in die Gemeinschaft der katholischen Kirche. Bischof Rudolf ging zu Beginn seiner Predigt auf die Firmvorbereitung ein, bei der sich die Firmlinge über Wochen auf den Sakramentenempfang vorbereitet haben. „Ihr habt Eure Antennen auf Empfang gestellt und in Anlehnung an das Evangelium den Acker Eures Herzens aufgepflügt, damit das Wort Gottes und Gottes Geist in Euch eindringen kann“, lobte Bischof Rudolf. Beim Studium der von den Sandelzhausener Firmlingen herausgegebenen Zeitung konnte er sich überzeugen und „Hut ab“ vor dem, was alles in der Firmvorbereitung geleistet worden ist. Bisher wurde den Firmlingen der Glaube von den Eltern nur geliehen, indem sie stellvertretend bei der Taufe mit ihrem Glauben eingestanden sind. Heute hält euch die Kirche für groß genug und für reif, dass ihr jetzt diesen Glauben bekennt und selber in die Hand nehmt, betonte Bischof Rudolf.

Das Wort Firmung heiße Stärkung und Bekräftigung. Im italieinischen bedeute „firma“ - die Unterschrift. Daher sei dieses Sakraments der Firmung auch eine Bekräftigung des Glaubens an den dreieinigen Gott. Er riet den jungen Christenvor dem Hintergrund, dass der christliche Glauben das Leben tragen könne: „Seid kritische, junge Christen!“ An die Paten und Eltern richtete der Bischof die Bitte, diesen gefirmten, jungen Christen gute Begleiter im Glauben zu sein. Dazu gehöre auch die Pflege einer guten Sonntagskultur, bei dem der Besuch des sonntäglichen Gottesdienstes und das Miteinander in der Familie mit Ausflügen an die schönen Stätten des Glaubens, wie Wallfahrtskirchen, wieder in den Mittelpunkt gerückt werden soll. Uns allen, so Bischof Rudolf, tut gut daran, den Sonntag wieder als Höhepunkt der Woche zu pflegen.