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Zur Neuigkeit
Bischof Rudolf feiert Heilige Messe zum Tag der Religionslehrkräfte
„Religionsunterricht als Ort der Christusbegegnung“
Regensburg, 10. März 2026
„Ich freue mich für Sie, dass der Tag so gelungen war. Sie haben von einem Pädagogik-Professor erschlossen bekommen, dass und warum die Ehrfurcht vor Gott das höchste Bildungsziel ist – das freut mich natürlich“, so begrüßte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer die Religionslehrerinnen und Religionslehrer beim Pontifikalamt in der Kirche des Westmünsters am Samstagnachmittag. Die Heilige Messe bildete den liturgischen Abschluss des schon zur guten Tradition gewordenen Tages der Religionslehrkräfte, der diesmal unter dem Leitwort „Wann ist der Mensch ein Mensch?“ stand. Eingeladen hatte dazu wieder die Hauptabteilung Schule / Hochschule mit Domkapitular Msgr. Martin Priller an der Spitze, der auch als Konzelebrant an der Seite des Bischofs wirkte. Der Tag, der auch im Zeichen des kollegialen Austauschs stand, wurde in Kooperation mit dem Institut für Religionspädagogik und Lehrkräftefortbildung in Bayern durchgeführt.
„Ich weiß, dass der Messias kommt, der Christus heißt“ (Joh 4, 25)
In seiner Predigt richtete Bischof Rudolf den Blick auf das Sonntagsevangelium (Joh 4, 5 – 42), in dem Jesus am Jakobsbrunnen einer Samariterin begegnet und sie um Wasser bittet, da es um die Mittagsstunde im Orient fast unerträglich heiß ist. Da Juden normalerweise keinen Umgang mit Samaritern pflegten, wundert sich die Frau sehr, und im folgenden Gespräch wird jede Antwort Jesu auf die Fragen der Frau tiefer und mündet in der Selbstoffenbarung Jesu: „Ich bin es, der mit dir spricht“ (Joh 4, 26) – ein Dialog von der Bitte um Wasser bis hin zum Wasser des Lebens, das Jesus uns schenkt. Aus der anfangs schüchternen und vom Leben gebeugten Frau wird eine sprudelnde Quelle des Glaubens, die diesen Glauben unter den Menschen ihrer Zeit bezeugt.
„Wo sind wir hier eigentlich?“
Diese Frage des Bischofs, die im ersten Moment etwas verwunderte, beantwortete er gleich zweifach: zum einen in der Kirche des Westmünsters, zum anderen aber auch an einem Jakobsbrunnen. Denn jede hier oder andernorts gefeierte Heilige Messe ist ein Ort der Christusbegegnung im Wort Gottes und in der Eucharistie. Es ist eine Begegnung, die uns aber auch einlädt und auffordert, selbst zur sprudelnden Quelle des Glaubens zu werden. Dann lud der Bischof die anwesenden Religionslehrerinnen und Religionslehrer dazu ein, die eigene Glaubensgeschichte zu reflektieren. Bischof Rudolf dankte allen für ihren Dienst, bei jungen Menschen im Unterricht die Sehnsucht nach dem Glauben zu wecken. Oft sei dieser Glaube verschüttet; sie alle trügen dazu bei, dass die Sehnsucht nicht ins Leere gehe, sondern zu Jesus Christus führe.

Kostbare Impulse für den Religionsunterricht
In 15 Workshops unterschiedlicher Referentinnen und Referenten aus Pädagogik, Kirchenmusik, Theologie und Pastoral wurde ein breites Spektrum an Themen aufgegriffen, die Gegenstand des Religionsunterrichts sein können, etwa Hospizarbeit oder der sinnvolle Einsatz von künstlicher Intelligenz. Den Auftakt des Tages bildete der Hauptvortrag von Schulpädagogik-Professor Dr. Klaus Zierer von der Universität Augsburg: „Ehrfurcht vor Gott? Über das wichtigste Bildungsziel einer modernen Gesellschaft“. Diesem folgten bis zum Nachmittag die unterschiedlichen Workshops, zu denen sich rund 160 kirchliche wie staatliche Religionslehrkräfte angemeldet hatten. Aus dem Kollegenkreis stammte auch die Band „Stimmbruch“, die mit Neuen Geistlichen Liedern die Schrifttexte des Tages, wie Bischof Rudolf dankbar hervorhob, aufnahmen und als Glaubensantwort der Kirche zum Klingen brachte.
Worte des Dankes richtete Hauptabteilungsleiter Msgr. Martin Priller auch an die verantwortlichen Organisatoren des gesamten Tages: Seminarrektorin i. K. Michaela Förster und Schulrat i. K. Ulrich Petz vom Religionspädagogischen Seminar sowie Ulrike Nübler, Referentin für Schulpastoral in der Hauptabteilung Schule/Hochschule. „Es war wirklich ein ganz, ganz toller Tag, und dafür möchten wir uns herzlich bedanken“, sagte eine der Teilnehmerinnen zu Domkapitular Priller bei der Verabschiedung. Der nächste Tag der Religionslehrkräfte findet wieder in zwei Jahren statt.
Text und Fotos: Carl B. Prämaßing
(SG / jas / sig)





