News Bild Bischof Rudolf  feiert Festgottesdienst zum Abschluss der Innenrenovierung der Pfarrkirche St. Johannes in Altmühlmünster

Bischof Rudolf feiert Festgottesdienst zum Abschluss der Innenrenovierung der Pfarrkirche St. Johannes in Altmühlmünster

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Mit einem Pontifikalgottesdienst wurde in Altmühlmünster die von Frühjahr 2013 bis in dieses Jahr dauernde Innenrenovierung der Pfarrkirche St. Johannes feierlich abgeschlossen. Den Festgottesdienst zelebrierte Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer: „ „Ich war vor einem Jahr schon hier und konnte mir damals nicht vorstellen, dass es so schön wird. Sie haben alle viel Mühe aufgewendet“, lobte der Bistumschef und versprach, angesichts seiner diesmal nur kurzen Visite einen längeren Pastoralbesuch baldmöglichst nachzuholen“, so der Oberhirte bei seiner Begrüßung.

 

In seiner Predigt erinnerte er an die auf das Ende der Welt hinweisenden Lesungs- und Evangeliumstexte der November-Sonntage und verwies auch auf die Terroranschläge in Paris. Für Bischof Voderholzer ist vor allem die Aussage, jeden Tag wachsam zu sein, wichtig und das eine oder andere Wort Jesu präsent zu haben. Daher riet der Oberhirte den Gottesdienstbesuchern, persönliche Jesu-Worte stets im Gedächtnis zu haben und in der Heiligen Schrift zu lesen. Andererseits: in Altmühlmünster kennen viele Bewohner aufgrund des hier traditionellen Passionsspiels zumindest Zitate aus der Endphase des Lebens Jesu. In diesem Kontext dankte der Bischof den Verantwortlichen für die Aufrechterhaltung der langen Tradition und verwies darauf, dass aus Jesu Passion auch die Worte zur Einsetzung des Altarsakraments stammen.

 

Die Kinder und Jugendlichen ermunterte der Oberhirte, ihre Dorfkirche zu kennen und zu mögen, „dass jeder ein Kirchenführer sein kann“. Besonders beeindruckt war Bischof Voderholzer von den Altartafeln, welche die wichtigsten Lebensstationen Johannes des Täufers zeigen, und von der Abendmahlszene auf dem Deckengemälde mit vier darauf bezogenen Szenen aus dem Alten Testament. Den Gläubigen sprach er seinen „Glückwunsch für die wunderbare, in neuem Glanz erstrahlende Kirche“ aus. Und er ermunterte die Besucher des Gottesdienstes, das Gotteshaus zur Messfeier, aber auch zum stillen Gebet aufzusuchen.

 

Die Maßnahme der Innenrenovierung begann laut Architektin Melanie Batz-Pickl im Frühjahr 2013. Bis zum Winter wurden die Grundlagen in Sachen Restaurierung und Statik geklärt. Im ersten, im Jahr 2014 durchgeführten Bauabschnitt standen die Raumschale, die Ausstattung und die Elektrik im Zentrum, im zweiten Bauabschnitt im Jahr 2015 dann die „Möblierung“ (z.B. Sakristei, Tabernakel, Figuren, Orgel usw.)