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Bischof Rudolf besucht Neuhaus

Der Heilige Geist ist das Licht

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Den „50. Geburtstag“ feierte am vergangenen Sonntag die Heilig-Geist-Kirche Neuhaus in der Pfarreiengemeinschaft Windischeschenbach-Neuhaus (Landkreis Neustadt an der Waldnaab). Den Pontifikalgottesdienst zelebrierte der Regensburger Diözesanbischof Rudolf Voderholzer gemeinsam mit Ortspfarrer Hubert Bartel, Pfarrvikar Edwin Ozioko, Regionaldekan Manfred Strigl sowie Ruhestandsgeistlichen BGR Franz Reich und Pfarrer Wolfgang Traßl.

Kraft des Heiligen Geistes lässt Menschen Gott erkennen

Pfarrer Bartel freute sich, den Bischof zum ersten Mal in Neuhaus zu begrüßen. Er hob hervor, dass es nur sehr wenig Heilig-Geist-Kirchen gebe. Dies griff auch der Bischof in seiner Begrüßung auf: Er erinnerte an seinen Vor-Vor-Vorgänger Bischof Rudolf Graber, dem die Schaffung von Heilig-Geist-Kirchen im Bistum ein großes Anliegen gewesen seien. Im nördlichen Teil des Bistums sei eine solche in Neuhaus entstanden, geweiht wurde sie vom damaligen Regensburger Weihbischof Karl Flügel am 4. Juli 1971. In seiner Predigt hielt der Bischof fest, dass der Glaube und dessen Vermittlung „nicht so einfach“ seien. Mit Blick auf das Tagesevangelium erläuterte er, dass nicht einmal Jesus es geschafft habe, alle zu erreichen. Um den Glauben als Geschenk annehmen zu können, so Voderholzer, müsse man auch Glauben wollen. „Man muss den Heiligen Geist auch wirken lassen“, forderte der Bischof. Die Kraft des Heiligen Geistes lasse die Menschen Gott erkennen als Vater und Schöpfer sowie Jesus als den Herrn und Erlöser. „Der Heilige Geist ist das Licht, das uns in die Tiefe blicken lässt“, so Voderholzer. Mit Blick auf das Gotteshaus und seine Ausstattung betonte der Bischof, dass die Kirche wie „eine große Predigt“ sei und einen eigenen Katechismus darstelle.

Nach dem Gottesdienst folgte unter freiem Himmel am Kirchenvorplatz ein Stehempfang. Verschiedene Redner gingen auf die Historie der Kirche und die Veränderungen, Ergänzungen und Renovierungen in den vergangenen fünf Jahrzehnten ein. Musikalisch gestaltet wurde der Empfang von den „Neuhauser Boum“, die Mädchen und Jungen des Kinderhauses Heilig Geist begrüßten den Bischof mit einem Lied sowie Blumen. Der Gast aus Regensburg nutzte die Gelegenheit auch, um mit den Anwesenden ins Gespräch zu kommen. Außerdem trug er sich ins Goldene Buch der Kommune ein.