News Bild Bischof Gerhard Ludwig: „Regensburg leuchtet, auch in den Herzen“

Bischof Gerhard Ludwig: „Regensburg leuchtet, auch in den Herzen“

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(pdr) Bischof Gerhard Ludwig hat seine große Freude über den in jederlei Hinsicht gut verlaufenen Besuch des Heiligen Vaters in Regensburg ausgedrückt: „Regensburg leuchtet, auch in den Herzen.“ Der Heilige Vater sei „sehr bewegt und erfreut“ über den großen Zuspruch sowie über eine „derartige Freundlichkeit“, die ihm entgegengebracht wird. Benedikt XVI. sei „innerlich erbaut über den Besuch, der ihm bei der Erfüllung seines Dienstes Auftrieb gibt“. Dass der Papst in den vergangenen Tagen vielen jungen Menschen begegnet ist, habe ihn besonders gefreut.

Die Tage seien „große Tage“ für das Bistum Regensburg. Sie hätten die nationenübergreifende Kraft der Kirche gezeigt. Sie seien der Höhepunkt des kirchlichen Lebens im Bistum Regensburg seit Jahrhunderten, ein echtes „Jahrtausendereignis“, jedoch ohne oberflächliche Begeisterung. Die dafür notwendige Investition habe sich auf jeden Fall mehr als gelohnt, zumal, rein finanziell betrachtet, kein Geld verloren geht, sondern im wesentlichen im regionalen Wirtschaftskreislauf aufgeht. Nun gelte es, „von dem zu zehren, was uns geschenkt worden ist“, sagte der Bischof. Schließlich müsse man den Heiligen Vater auch anderen Menschen gönnen.

Über das Programm des Papstes am heutigen Mittwoch in Regensburg teilte Bischof Gerhard Ludwig mit, Benedikt XVI. habe am Grab die Fürbitte seiner Eltern für seinen eigenen Dienst als Papst erfleht, „den er in wunderbarer Weise ausübt“. Er habe ganz im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) dafür sensibilisiert, dass die Kirchenmusik nicht einfach eine Begleitung oder ein Beiwerk zur Liturgie, sondern ein wichtiger Bestandteil sei. Der Regensburger Bischof wandte sich außerdem gegen Tendenzen, den Heiligen Vater wie im Vorfeld des Besuchs geschehen durch öffentlichen Druck zu weiteren Schritten in der Ökumene zu drängen. In der gemeinsamen Vesper im Dom am Dienstagabend habe dagegen ein echtes und gutes ökumenisches Einvernehmen, keine Scheinfreudigkeit geherrscht. In diesem Sinne gelte es, sich in einer „Ökumene des Herzens“ sowie auf der Basis der Wahrheit näherzukommen. (ven)