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Bischof Gerhard Ludwig besuchte Gäubodenvolksfest

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(pdr) Mit Bischof Gerhard Ludwig Müller als kompetenten Gesprächspartner hat der Mittagstreff im Medienzelt der Ostbayernschau auf dem Straubinger Gäubodenvolksfest seine Bewährungsprobe mit Bravour bestanden. Bereitwillig stand der Diözesanbischof seinen Interviewpartnern Sonja Ettengruber (idowa) und Georg Hausmann (Radio AWN) Rede und Antwort bei der einstündigen Livesendung. Wir möchten den Bischof als Mensch vorstellen und heute keine Fragen um die „große Theologie“ behandeln“ erklärte Moderatorin Sonja Ettengruber von idowa. Und so erfuhren die Zuhörer im Medienzelt und vor den laufenden Radios, dass auch der Bischof mal Urlaub macht: Nach dem Weltjugendtag sind 2 Wochen Ferien in Polen geplant. Locker plauderte Bischof Gerhard Ludwig über seine sportlichen Ambitionen im Urlaub mit Segeln, Schwimmen und Radtouren. „Auch zurück in die Kindheit und Jugend des Bischofs wollten die Moderatoren blicken. „Sie sind ein Arbeiterkind, dessen Vater bei Opel geschafft hat. Zu welchem Zeitpunkt war klar, dass Sie einen Weg im Dienste der Kirche einschlagen?“ war ihre Frage. Hier gäbe es kein einschneidendes Erlebnis, erläuterte der Bischof. Vielmehr sei er durch ein katholisches Elternhaus, gemeinsame Gebete, das „Erfahren und Erleben von Glauben“ sowie durch verschiedene persönliche Begegnungen mit gläubigen Menschen geprägt worden. Und so habe sich der Weg zum Priesterberuf, zum Dienst in der Kirche entwickelt. Gefragt nach dem „immer umringt, immer gefragt, immer gefordert“ sein eines Bischofs und dem damit verbunden Streß meinte Bischof Gerhard Ludwig, dass er den Streß wegstecken können, weil er aus dem Glauben Kraft schöpft. Er kommt gerne mit Menschen ins Gespräch und schließlich sei es der Glaube wert, sich dafür einzusetzen. „Eröffnungstag des Gäubodenvolksfestes, erster Tag der Ostbayernschau. Niederbayern, ganz Ostbayern feiert. Wie oft geht der Regensburger Bischof auf ein Volksfest?“ wollte Sonja Ettengruber wissen und erfuhr, dass Bischof Gerhard Ludwig zwar das erste Mal das Gäubodenfest, das 1812 von König Maximilian Ludwig I. als „landwirtschaftliches Fest im Unterdonaukreis“ gegründet wurde, besuche, aber schon öfter auf Volksfesten, Dulten und Rummelplätzen war. Nicht zuletzt seine 17 Nichten und Neffen würden dazu beitragen, dass er „am richtigen Leben“ dranbleibe, meinte der Bischof schmunzelnd. Wer – wie die Moderatoren – ganz konkret wissen wollte, ob unser Diözesanbischof lieber Wein oder Bier trinkt, hatte Pech. Diplomatisch meinte Bischof Gerhard Ludwig, dass er aus einer Weingegend stammt (Mainz) aber durch seine Münchner Zeit natürlich auch „Fan von Bier“ geworden sei. Brandaktuell waren die Fragen noch dem Weltjugendtag und dem Treffen mit Papst Benedikt XVI. Hier erhofft sich Bischof Gerhard Ludwig neue Impulse für den Glauben. Bei Telefonaten mit dem Papst bleibe keine Zeit für private Themen, aber die Vorfreude auf den Papstbesuch im nächsten Jahr sei groß. Mit viel Geduld erfüllte Bischof Gerhard Ludwig anschließend die Autogrammwünsche vieler Besucher im Medienzelt. Beim Rundgang durch die Ostbayernschau mit 700 Ausstellern aus 23 Fachbereichen - zeigte er sich für die verschiedensten Artikel interessiert. Auch dem Landfrauenstand in der Ostbayernschau stattete der Bischof einen Besuch ab und probierte die frischgebackenen Küchl. Aufmerksam lauschte Bischof Gerhard Ludwig den Ausführungen von Kreisbäuerin Margret Stadler, die ihm erzählte dass täglich aus 4 Zentnern Mehl die Küchl frisch gebacken werden und der gesamte Erlös caritativen Zwecken zugeführt werde. Sehr zur Freude des Kirchenbaufördervereins von Sankt Jakob am Stand der Dachziegelwerke Jungmayer beteiligte sich Bischof Gerhard Ludwig am Ratespiel: Wieviele Dachpfannen sind auf der päpstlichen Basilika. Schnell war die Karte für das Gewinnspiel ausgefüllt und selbstverständlich zückte der Bischof seinen Geldbeutel und entrichtete den Obolus. Bei einem gemütlichen „Prosit der Gemütlichkeit“ und bayrischer Brotzeit ließ Bischof Gerhard Ludwig seinen ersten Besuch auf Bayerns zweitgrößtem Volksfest ausklingen.