bischof voderholzer tagt mit priestern

Bischof Dr. Voderholzer besucht Priesterfortbildung der Weihejahrgänge 1987 und 1995

Franz-von-Assisi-Gedenkjahr


Werdenfels, 16. März 2026

Insgesamt 34 Priester der Weihejahrgänge 1987 und 1995 nahmen an der zweitägigen Fortbildung im Haus Werdenfels teil. Dabei waren Geistliche aus Polen, Indien und Afrika stark vertreten – ein Zeichen des weltumspannenden Charakters christlichen Glaubens. Die Leitung der Tagung oblag dem Direktor des Bischöflichen Studiums Rudolphinum, Prof. Dr. Christoph Binninger.

Beim Auftakt der Fortbildung stand der Austausch mit Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer im Mittelpunkt. Mit Blick auf das Gedenkjahr „800 Jahre Tod des heiligen Franz von Assisi“ regte der Bischof an, franziskanische Inhalte verstärkt in Liturgie, Seelsorge und Erwachsenenbildung einzubinden. Besonders empfahl er die Beschäftigung mit den Originalschriften sowie Wallfahrten und Begegnungen mit franziskanischen Gemeinschaften. Zugleich hob Voderholzer die Bedeutung von Kreuzwegandachten hervor und veranschaulichte anhand historischer Beispiele die Entwicklung der Christusdarstellungen.

Im weiteren Verlauf informierte der Bischof über aktuelle Entwicklungen in der katholischen Kirche, darunter die jüngste Vollversammlung des Synodalen Weges sowie personelle Veränderungen in der Deutschen Bischofskonferenz. Zudem verwies er auf die Einrichtung eines Synodalteams im Bistum. Weitere Themen der Fortbildung waren aktuelle Herausforderungen in der Kinder- und Jugendpsychologie (Dr. Sabine Ludyga) sowie die Rolle des priesterlichen Dienstes im Prozess der Pastoralen Entwicklung 2034. Unterstrichen wurde dabei die Bedeutung kontinuierlicher Weiterbildung und des gemeinsamen Austauschs (Domkapitular Johann Ammer).

Text und Fotos: Markus Bauer
(jas)



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