News Bild Bischof Dr. Rudolf Voderholzer führt Franz von Bayern durch den Hohen Dom St. Peter

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer führt Franz von Bayern durch den Hohen Dom St. Peter

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Bischof Dr. Rudolf Voderholzer hat am Dienstagvormittag Franz von Bayern durch den Hohen Dom St. Peter Regensburg geführt. Auch der Regierungspräsident der Oberpfalz, Axel Bartelt, war bei der besonderen Begegnung zugegen. An der Seite des Bischofs begleitete Dompropst Dr. Franz Frühmorgen die Besucherdelegation, die gekommen war.
Franz von Bayern, der anlässlich der Eröffnung des Museums der bayerischen Geschichte in der Stadt an der Donau weilte, ist Nachfahre in der sechsten Generation von König Ludwig I. Der König hatte die Vollendung des Regensburger Doms im 19. Jahrhundert maßgeblich mitbetrieben und unterstützt. Bischof Voderholzer erinnerte daran, dass der König nicht zuletzt einen wesentlichen finanziellen Beitrag dazu geleistet hatte. Die Domtürme waren von 1859 bis 1869 gebaut worden, nachdem der Bau zu Beginn der Neuzeit geruht hatte. Dass sich der bayerische König sehr für das Bauwerk erwärmte, zeigt sich nicht zuletzt in seinen Stiftungen der Glasfenster.

Ohne Sailer sähe Bayern anders aus

Bischof Voderholzer verwies den hohen Gast auf die gemeinschaftliche Anstrengung, die damals zur Realisierung des Projekts notwendig war. Motor war Bischof Ignatius von Senestrey, Vorgänger Bischof Voderholzers auf dem Regensburger Bischofsstuhl.
Die Türme sind heute das wichtigste Wahrzeichen der Stadt. Gemeinsam wurde während der Führung außerdem vor dem Grab und vor dem Epitaph Bischof Johann Michael Sailers verweilt. Sailer, der spätere Bischof von Regensburg, wirkte als Erzieher des künftigen Königs.
Bischof Dr. Voderholzer erklärte: „Ohne Johann Michael Sailer sähe Bayern anders aus.“ Die Verbindung des Bischofs von Regensburg und des bayerischen Herrschers sollte sich als fruchtbar erweisen.
Anschließend wohnten Bischof Voderholzer, Dompropst Frühmorgen, Franz von Bayern und Regierungspräsident Axel Bartelt dem Mittagsgebet bei. Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber betätigte die Domorgel.