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Bischof besucht AOK - Regensburg

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AOK-Direktor Richard Deml und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßten am Mittwochnachmittag Bischof Gerhard Ludwig Müller in den Räumen der Direktion Regensburg. Im Rahmen der Betriebsseelsorge besucht der Regensburger Oberhirte Betriebe und Einrichtungen in der Diözese: Der Weg der Kirche sei der Weg der Menschen und deshalb müsse die Kirche auch deutlich machen, dass sie eintrete für die Alltagsanliegen, die die Menschen bewegen.

Der Besuch bei der AOK machte vor allem deutlich, wie ein Unternehmen sich für menschenwürdige und familienfreundliche Arbeitsbedingungen einsetzen kann. Der Vortrag der Auszubildenden der AOK belegte eindrucksvoll, wie wichtig Freude an der Arbeit, umfassende Ausbildung und Entfaltungsperspektiven für einen kompetenten und effizienten Dienst an der Versichertengemeinschaft sind. „Die AOK Regensburg bildet seit Jahren weit über dem bayerischen Durchschnitt aus,“ hob der AOK-Chef hervor. „Damit leistet die AOK einen wichtigen Beitrag für die junge Generation und die ganze Region.“

Bischof Gerhard Ludwig sieht in der gesetzlichen Krankenversicherung eine wichtige Tradition des sozialen Ausgleichs und der Teilhabe aller. „Jedem Menschen soll der Fortschritt der Medizin zugute kommen, unabhängig seines Alters, seines Familienstandes oder seines Einkommens. Dazu tragen die Beitragszahler bei, wenn sie sich in gemeinschaftlicher Bezogenheit und Solidarität und im Rahmen ihrer jeweiligen Möglichkeit an der Finanzierung des Gesundheitssystems beteiligen.“

Auch die AOK muss in einem ausgewogenen Gleichgewicht arbeiten zwischen Menschlichkeit und wirtschaftlichen Erfordernissen. Dafür sorgen nicht zuletzt die Gremien ihrer Selbstverwaltung. Diese sind paritätisch besetzt mit Vertretern der Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Sie bestimmen über die Haushaltspläne der gesetzlichen Krankenkassen, sie entscheiden über die Besetzung der Direktoren und wirken als oberste Entscheidungsinstanz bei Streitfällen. Die nächsten Sozialwahlen finden im Frühjahr dieses Jahres statt. Bischof Gerhard Ludwig Müller dankte herzlich allen Kandidatinnen und Kandidaten. Die christlichen Sozialverbände, wie KAB, Kolping und DAV bilden auch zu dieser Wahl wieder eine gemeinsame ökumenische Liste.