News Bild Bezahlbarer Wohnraum: Das Katholische Wohnungsbau- und Siedlungswerk (KWS) macht´s möglich

Bezahlbarer Wohnraum: Das Katholische Wohnungsbau- und Siedlungswerk (KWS) macht´s möglich

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In der Lampartstraße in Schwandorf wird ab Montag, dem 4. Juni,  gebaut – und zwar bezahlbarer Wohnraum für einkommensschwächere und kinderreiche Familien. Ermöglicht wird dies durch das Katholische Wohnungsbau- und Siedlungswerk der Diözese Regensburg (KWS). Am Mittwoch war für das geförderte Wohnprojekt Spatenstich.

 

Wohnungen ausschließlich für einkommensschwächere, kinderreiche Familien

Bis Ende September 2019 soll auf dem Grundstück im Egelsee-Gebiet eine Bleibe für 40 Menschen entstehen.  Bauherr ist das Katholische Wohnungsbau- und Siedlungswerk der Diözese Regensburg (KWS), das das 2270 Quadratmeter große Grundstück von der Pfarrpfründestiftung St. Jakob auf Erbbaurechtsbasis übernommen hat. Das Architekturbüro Popp wurde mit der Planung und Bauleitung beauftragt. Rund 2,7 Millionen Euro werden investiert.

Bei dem Bauvorhaben stehen ausdrücklich „einkommensschwächere, kinderreiche Familien im Mittelpunkt“, wie KWS-Geschäftsführer Maximilian Meiler beim ersten Spatenstich betonte. Die Wohnungen sind deshalb auch zwischen 101 und 108 Quadratmeter groß und verfügen jeweils über zwei bis drei Kinderzimmer sowie zwei Badezimmer. Und sie sind dazu erschwinglich: Die Kaltmieten liegen nach Angaben Meilers zwischen 4,90 und 5,80 Euro pro Quadratmeter; einen Mietvertrag kann nur abschließen, wer einen Wohnberechtigungsschein vorweist.

Möglich gemacht hat das Projekt laut Meiler das Entgegenkommen der Schwandorfer Pfarrei St. Jakob und ihrer Kirchenstiftung, die das Grundstück zur Verfügung stellten. „Ihnen ist es zu verdanken, dass wie hier in Schwandorf bezahlbaren Wohnraum schaffen können“, wandte sich der Geschäftsführer an Dekan Monsignore Johann  Amann. Aber auch der Freistaat habe mit seinem Bayerischen Wohnungsbauprogramm zur Finanzierung mit beigetragen.

 

Maximilian Meiler: KWS im Zeiten explodierender Mietpreise wichtiger denn je

Beim Katholischen Wohnungsbau- und Siedlungswerk hat der Einsatz für bezahlbaren Wohnraum schon eine lange Tradition. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das KWS Regensburg laut Meiler „mit der Hauptaufgabe gegründet, für Heimatvertriebene und Flüchtlinge in der größten Not ein neues Zuhause zu schaffen“. Heute ist diese Zielsetzung nach seinen Worten aktueller denn je. Der Wohnungsmarkt sei zum Teil „gehörig aus dem Gleichgewicht geraten. Das Leben in den Städten ist für viele Haushalte auf Dauer nicht mehr zu stemmen“, so der Geschäftsführer. Die Wohnungsnot halte inzwischen „Einzug bis in die Mitte der Gesellschaft“. Verschärft werde diese Entwicklung noch durch „die Flüchtlingsthematik der vergangenen Jahre“. Das KWS Regensburg stemmt sich deshalb seit einigen Jahren mit einem gezielten Investitionsprogramm gegen diesen Trend. Etwa 200 neue Wohnungen will man an verschiedenen Standorten in der Oberpfalz errichten. Das Projekt Lampartstraße ist nur eines davon.