News Bild Besucher müssen draußen bleiben: Der Regensburger Domkreuzgang wird saniert

Besucher müssen draußen bleiben: Der Regensburger Domkreuzgang wird saniert

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Ab Mitte April ist erst mal Schluss: Wer den Regensburger Domkreuzgang in nächster Zukunft noch sehen möchte, sollte sich beeilen. Er wird in den kommenden fünf Jahren saniert. Das teilten das Staatliche Bauamt Regensburg und Dompropst Wilhelm Gegenfurtner am heutigen Donnerstag auf einer Pressekonferenz mit.

Die Generalsanierung sei dringend notwendig, so Hans Weber, leitender Baudirektor des Staatlichen Bauamts. Vor allem Probleme im statischen Bereich und die starke Durchfeuchtung der Wände müssten behoben werden. Der Schwerpunkt der Sanierung liegt auf der Erhaltung der historischen Substanz.  Saniert werden der Domkreuzgang an sich, das Domkapitelhaus sowie die Allerheiligen- und Stephanuskapelle. Letztere wurden schon vor einiger Zeit teilweise saniert. Der Domkreuzgang soll jetzt auf einen ähnlichen Stand gebracht werden.

Die Sanierung ist auf einen Zeitraum von fünf Jahren ausgelegt – ein recht knappes Zeitfenster angesichts der umfangreichen Maßnahmen. Losgehen soll es schon bald: Im Mai startet die Sanierung im statischen Bereich. Bis November 2017 soll sie dauern. Erst danach geht es ans „richtige“ Restaurieren. Unter anderem der romanische Kapitelsaal im Domkreuzgang soll saniert werden. Die restauratorischen Maßnahmen können bis ins Jahr 2020 andauern. Die vom Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtages genehmigten Gesamtkosten betragen etwa 6.990.000 Euro. Das Bistum beteiligt sich dabei in erster Linie an den Kosten für Beleuchtung und Laufstege.

Auch der Domgarten ist betroffen 

Während der Sanierung bleibt der Domkreuzganz für die Öffentlichkeit verschlossen. Zudem müssen sich die Regensburger auf weitere Einschränkungen vorbereiten: Im Vorfeld des Domgartens wird ein Baukran aufgestellt – dadurch wird dieser unpassierbar.

Domführungsgäste können natürlich weiterhin den Dom besuchen. Als „Ersatz“ für den Domkreuzgang erhalten sie ab dem 20. April ein Freiticket für das Domschatzmuseum.

Zudem wird am letzten Öffnungstag, am 19. April, der „Tag des offenen Domkreuzgangs“ gefeiert. Die Besucher dürfen sich dabei auf freien Zugang zum Domkreuzgang freuen – und natürlich auf ein buntes Rahmenprogramm: mit Infos rund um den Kreuzgang, die Sanierung und mit Angeboten sowohl für Kinder als auch Erwachsene.