News Bild Überdurchschnittlich viele Messgänger: St. Kassian beeindruckt auch den Weihekurs 1968 München-Freising

Überdurchschnittlich viele Messgänger: St. Kassian beeindruckt auch den Weihekurs 1968 München-Freising

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Bereits beim Herbsttreffen des Weihekurses 1968 der Erzdiözese München-Freising fiel der Beschluss, Bischof Dr. Rudolf Voderholzer um eine Führung in Regensburg zu bitten. Dieser stimmte der Idee erfreut zu, sodass die Verbindung zu den Weihejubilaren der Erzdiözese München-Freising weiter aufrechterhalten werden konnte. Siebzehn angehende Weihejubilare fanden sich nun zu einem Treffen mit dem Bischof zusammen:

 

Spitzenreiter in der Diözese Regensburg

Am 21. Juni 2017 führte Bischof Rudolf ihm viele bekannte Gesichter des Weihekurses 1968 durch die erste und älteste Pfarrkirche Regensburgs, St. Kassian. Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche ist auf den 23. August 885 datiert worden. Mit einer überdurchschnittlichen Zahl an Kirchenbesuchern (ein prozentualer Anteil von 93 Prozent an Gemeindemitglieder pro Messe) zählt St. Kassian, zusammen mit der Alten Kapelle, zu der meistbesuchtesten Kirche in der Diözese Regensburg. Bischof Rudolf Voderholzer bemerkte außerdem, dass es wohl die nördlichste - wenn nicht die einzige Kirche nördlich der Alpen - ist, die den heiligen Kassian von Imola (gestorben ca. 303) als Namenspatron vorzuweisen hat

 

"Herzen erhebender Raum"

Die noch bis heute erhaltene Innengestaltung wurde durch den damaligen Pfarrer Götz und dem Künstler Gottfried Bernhard Götz vorgenommen. Gottfried B. Götz ist auch durch seine Malereien in Birnau am Bodensee bekannt. Die Gemälde in St. Kassian sind mit seiner Signatur und der Jahreszahl 1758 versehen. Bischof Rudolf wies en detail auf die Inhalte des so "Herzen erhebenden Raumes" (Bischof Voderholzer) hin, den Götz und Götz geschaffen haben: Besonders feiner Stuck; ein Fresken-Programm, das auf Maria, die "Mutter der schönen Liebe" (hl. Papst Johannes Paul II) zugeschnitten ist; Elemente aus dem Rokoko; gotische Formen. All das gibt St. Kassian ein "einzigartiges Erscheinungsbild", wie der Bischof anmerkte. Er erklärte den interessierten Weihekurs-Jubilaren eine Fülle an symbolischen Details. Gerade die marianische Bilderabfolge an den Innenwänden des Kirchenhauptschiffs lag ihm dabei besonders am Herzen.

 

Acht lange Jahre kein Zutritt

Die vielen Symbolbilder und die zahlreichen dreidimensionalen Wandverzierungen sind jedoch erst seit der 2016 abgeschlossenen Renovierung und Restaurierung wieder in ganzer Fülle zu bestaunen. Insgesamt acht Jahre lang war St. Kassian für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und wurde für ca. sechs Millionen Euro erneuert.

 

 

 

Hat St. Kassian auch Ihr Interesse geweckt? Weitere Informationen zu Historie, Kunstwerken, Gottesdienstzeiten, Beichtmöglichkeiten und Führungen in St. Kassian finden Sie auf der Homepage der Alten Kapelle Regensburg.