News Bild „Bayern barrierefrei“ – Ministerialdirektor der bayerischen Staatsregierung überreicht Bischof Rudolf Voderholzer Auszeichnung für Basilika St. Jakob in Straubing

„Bayern barrierefrei“ – Ministerialdirektor der bayerischen Staatsregierung überreicht Bischof Rudolf Voderholzer Auszeichnung für Basilika St. Jakob in Straubing

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Ministerialdirektor Michael Höhenberger überreichte an Bischof Dr. Rudolf Voderholzer für die Umsetzung der barrierefreien Nutzung der Basilika St. Jakob in Straubing das Signet "Bayern barrierefrei". Das Signet ist eine Initiative der Bayerischen Staatsregierung. Die Basilika ist das erste Gotteshaus in der Diözese Regensburg, das diese Auszeichnung erhält.

 

Bischof Voderholzer: Basilika St. Jakob ist Musterbeispiel für Barrierefreiheit

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer erklärt: "Alle Gläubigen und Interessierten sollen ungehinderten Zugang haben zu den Kirchen und Gebäuden im Bistum Regensburg. Ich weiß, von diesem Ziel sind wir noch entfernt. Aber mit Sankt Jakob in Straubing ist ein großer Schritt getan. Die Basilika zählt zu den herausragenden Kirchen der Diözese und kann nun als Musterbeispiel für Barrierefreiheit im Einklang mit all den anderen Anforderungen einer zeitgemäßen Sanierung gelten. Ich bin dem Freistaat Bayern dankbar, dass er dieses Projekt mit dem Signet "Bayern barrierefrei" auszeichnet und ich hoffe, dass wir Schritt für Schritt weitere Kirchen und Gebäude einbeziehen können."

 

Ministerialdirektor Höhenberger: Umsetzung in Basilika ist vorbildlich gelungen

Das Signet 'Bayern barrierefrei - Wir sind dabei!' steht für einen konkreten und beachtlichen Beitrag zur Barrierefreiheit. Es weist aber auch auf nachahmenswerte Beispiele hin und auf Partner, die sich mit dem Freistaat zusammen engagieren: Das Projekt "Bayern barrierefrei" gibt es jetzt bereits seit November 2013. Unser Ziel: Bayern soll in 10 Jahren barrierefrei werden. Seitdem haben sich zahlreiche Initiativen dieser großen Kampagne angeschlossen. Von der Apotheke über das Lebensmittelgeschäft bis hin zur Arztpraxis. Die Basilika hier in Straubing ist die erste Kirche in Altbayern, die im Rahmen der Sanierung auch Elemente der Barrierefreiheit berücksichtigt hat. Die Umsetzung ist vorbildlich gelungen!",

hebt Michael Höhenberger, Ministerialdirektor im bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Umwelt und Integration, hervor. (Weitere Informationen unter www.barrierefrei.bayern.de)

Baudirektor Höschl: Klare Zielsetzung für Barrierefreiheit!

Die Basilika St. Jakob in Straubing wurde in den Jahren von 1998 bis 2016 umfassend saniert. Dabei konnte der gesamte Kirchenbau zuerst außen und in den letzten Jahren auch innen vollständig überholt werden. "Ein besonderes Augenmerk wurde auch auf eine barrierefreie Nutzung gelegt. Dieses Anliegen lässt sich oftmals nur mit einem hohen baulichen und finanziellen Aufwand lösen und ist manchmal nur schwer mit den Vorgaben des Denkmalschutzes zu vereinbaren. Für die Diözese Regensburg ist es dennoch eine klare Zielsetzung, Kirchen möglichst barrierefrei auszustatten", betont Paul Höschl, Bischöflicher Baudirektor im Bistum Regensburg.

 

Die Basilika St. Jakob in Straubing steht beispielshaft für eine optimale barrierefreie Erschließung:

·     Schaffung einer moderat ansteigenden Rampe für Rollstuhlfahrer

·     Elektromotorisch gesteuerte Portaltüren am Nordeingang

·     Schwellenlose Erschließung des Kirchenraumes über das Nordportal

·     Lichtband an der Natursteinstufe am Westportal gegen Stolpergefahr

 

Weitere Maßnahmen die eine komfortable Nutzung des Kirchenraumes für Menschen mit Behinderung ermöglichen:

·     Aufstellflächen für Rollstühle vor dem Altarraum

·     Neues Lautsprechersystem sorgt für eine gute Sprachverständlichkeit

·     Induktive Höranlage für hörgeschädigte Menschen im gesamten Kirchenraum

·     Neue Beleuchtungsanlage für eine optimale Ausleuchtung des Kirchenraumes

·     Gotteslobbücher mit Großdruck für Menschen mit einer Sehschwäche

Welche Vorteile die barrierefreie Ausstattung der Basilika vor allem für die Besucher hat und wie die persönliche Erfahrung von Bischof Rudolf Voderholzer mit Barrieren ist, zeigt unser TV-Bericht: