News Bild Am Pfingstsonntag erhielten 34 erwachsene Menschen das Sakrament der Firmung - Stärkung der Ortskirche von Regensburg durch den Heiligen Geist

Am Pfingstsonntag erhielten 34 erwachsene Menschen das Sakrament der Firmung - Stärkung der Ortskirche von Regensburg durch den Heiligen Geist

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(pdr) Rund 2000 Gläubige aus dem ganzen Bistum waren am Pfingstsonntag im dicht gefüllten Hohen Dom St. Peter zu Regensburg zugegen, als der Heilige Geist im Sakrament der Firmung auf 34 erwachsene Menschen herabkam. Der Heilige Geist wirkt mit an der Erbauung der Kirche, seit mehreren Jahren spendet Bischof Bischof Gerhard Ludwig Müller an Pfingsten, dem Fest des Heiligen Geistes, das Sakrament der Firmung an Erwachsene.

Jährlich sind es einige Dutzend getaufte Erwachsene, die im Rahmen dieser Feier für ihr Wirken in der Ortskirche von Regensburg mit dem Heiligen Geist gestärkt werden. Die Gläubigen, die bereits getauft waren, hatten sich in den Wochen zuvor zusammen mit ihren Paten auf dieses Sakrament intensiv vorbereitet. In St. Ulrich kamen die neu gefirmten Gläubigen nach dem Gottesdienst zusammen, wo der Bischof sie ermunterte, sich für die Kirche von Regensburg einzusetzen. Durch das Sakrament der Firmung werden die Firmlinge mit Gott vereint in einer „Freundschaft von Ich zu Du“, sagte der Bischof von Regensburg. Auch untereinander seien sie nun mit der Gemeinschaft der Gläubigen in der Kirche verbunden als Brüder und Schwestern. Durch den Heiligen Geist könne das, was durch die Taufe als Grundstein gelegt worden sei, in den Christen wachsen und reifen.

In seiner Predigt ging der Bischof auf die Bedeutung des Heiligen Geistes im katholischen Glauben ein. Der Glaube führe zum Heil, weil er durch den Heiligen Geist in unseren Geist und in unser Herz, in unseren Verstand und in unseren Willen eingegossen worden ist", erklärte der Bischof. Auf menschliche Gedankengänge könne man sich nicht immer verlassen, denn Menschen könnten niemals das „erlösende Wort“ sagen, stellte der Bischof fest. Gott jedoch habe sich für alle Zeiten für die Menschen entschieden. „Er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen", sagte der Bischof weiter. Der Regensburger Oberhirte erläuterte, dass der Glaube an Gott nicht das Ergebnis menschlicher Gedankengänge sei oder zu Programmen zur Weltverbesserung gehöre. Auch habe der Glaube an Gott nichts mit Utopien einer „schönen neuen Welt“ zu tun. Er wandte sich besonders an die Firmkandidaten, als er betonte, dass der Glaube ein „Geschenk des Heiligen Geistes“ sei: „Gott schenkt sich uns selbst in der Menschwerdung seines Sohnes und in der Ausgießung des Heiligen Geistes."

Nach der Predigt erteilte Bischof Gerhard Ludwig den 34 Gläubigen das Sakrament der Firmung. Zuerst legten die Firmenkandidaten Zeugnis für ihren Glauben ab und widersagten dem Bösen. Dann traten sie mit dem Firmpaten vor und der Regensburger Bischof spendete ihnen das Firmsakrament. Kurz vor dem Ende des Gottesdienstes gedachte Bischof Gerhard Ludwig am Grabmal im Seitenschiff des Domes des einstigen Regensburger Erzbischofs Michael Buchberger, der vor 50 Jahren gestorben war.