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Alt. Arm. Allein?

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In Würde alt werden. Wer wünschte sich das nicht? Doch selbst in der vergleichsweise wohlhabenden Bundesrepublik gelingt das immer weniger alten Menschen. Alt zu sein ist auch hierzulande zu einem Synonym für zahlreiche Probleme geworden.

Um wie viel mehr gilt dies für die alten Menschen im Osten Europas. Gerade sie haben Schweres durchgemacht: Kriege, Kommunismus, einschneidende Reformen nach der Wende von 1989/90. Gleich mehrfach wurden sie benachteiligt und gehören damit zu den Verlierern des Zeitenwandels.

Mit dem Leitwort „Alt. Arm. Allein?“ rückt die Solidaritätsaktion Renovabis in diesem Jahr die Situation der älteren Generation in den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas in den Mittelpunkt.

Es sind die alten Menschen, die dort in großer Not leben und am wenigsten vom Umbruch profitieren konnten. Ihnen blieb kein Geld, um für ihr Alter vorzusorgen. Bis heute existiert vielerorts noch immer keine ausreichende soziale Abfederung. Selbst die Mindestrenten liegen in vielen Ländern Osteuropas unter dem Existenzminimum. Und häufig sind die alten Menschen nicht nur arm, sondern allein und isoliert.

Vor allem in den ländlichen Regionen zieht es die jungen Leute in die Stadt. Ein großer Teil von ihnen verlässt die Heimat und hofft, im westlichen Ausland Arbeit zu finden. Zurück bleiben die alten Menschen, die zunehmend damit hadern, als Last empfunden zu werden. Dabei haben sie selbst ihr Leben lang schwer gearbeitet und ihren Beitrag für eine bessere Zukunft ihrer Kinder und Enkel geleistet.

Renovabis stellt sich bewusst auf die Seite der alten Menschen, damit sie ein Leben in Würde führen können. Gemeinsam mit seinen Partnern vor Ort unterstützt Renovabis Maßnahmen des betreuten Wohnens oder Projekte der häuslichen Krankenpflege, den Bau und Betrieb von Alten- und Pflegeheimen sowie von Sterbehospizen. Damit will Renovabis ihnen und allen benachteiligten Menschen im Osten Europas Hoffnung schenken, wie es im Untertitel zum Leitwort heißt.

Die Deutschen Bischöfe bitten auch in diesem Jahr darum, die Arbeit von Renovabis mit einer großzügigen Spende zu unterstützen. Dazu findet in allen Pfingstgottesdiensten die Kollekte zu Gunsten von Renovabis statt.

Weitere Informationen zur Renovabis und zur Pfingstaktion unter www.renovabis.de.