News Bild Aktuelles und Erfreuliches: Bischof Voderholzer bei Runde der Regensburger Ruhestandpriester

Aktuelles und Erfreuliches: Bischof Voderholzer bei Runde der Regensburger Ruhestandpriester

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Bischof Rudolf Voderholzer ist in der Diözese präsent. Das zeigte sich etwa vergangenen Freitag, als er die Runde der Regensburger Diözesanpriester im Ruhestand besuchte. Die Conveniatrunde der Ruheständler traf sich erneut zum Gebet in der Spitalkirche St. Katharina und tauschte sich anschließend im Gasthof Spitalgarten aus.

 

Von Domspatzen bis GRANDIOS

Was im Bistum und darüber hinaus so alles geschieht, darum ging es im Gespräch. Bischof Voderholzer wusste den Geistlichen viel Erfreuliches über die Domspatzen zu berichten: Mit dem Nachwuchs sieht es sehr gut aus. Der Chor wird dadurch, dass das 9-stufige Gymnasium wieder eingeführt worden ist, profitieren, da insgesamt ein kompletter Jahrgang mit Männerstimmen gewonnen wird. Der neue Domkapellmeister Heiß wurde von der Runde der Priester gelobt, er dirigiere sehr präzise, ohne Pathos. Er habe im Weihnachtskonzert durch ein paar ungewöhnliche Ideen eine besondere Atmosphäre geschaffen. „Wir sind sehr zufrieden, sowohl was die neue Oberstudiendirektorin als auch was den Domkapellmeister betrifft“, sagte der Bischof. Das Treffen am Freitag war im Übrigen durch den Tod des Mitbruders Wolfgang Nastainczyk etwas getrübt. Der Priester schlesischer Abstammung war am selben Morgen verstorben.

 

Aktuelle Themen kamen in der Runde der Geistlichen zur Sprache, etwa der Strukturwandel in den Diözesen. Ob es auf der Amazonas-Synode fruchtbare Gespräche gegeben habe, wie dem Strukturwandel zu begegnen sei? Bischof Voderholzer habe den Eindruck gewonnen, dass gerade die europäische Perspektive die eigentlichen Fragestellungen stark überdeckt hätte. Auf die alltäglichen Herausforderungen im Amazonas-Gebiet durch die pentekostalen Gemeinden, hieß es, sei indes viel zu wenig eingegangen worden.

Auch die frisch erschienene fünfte Ausgabe des Magazins GRANDIOS wurde besprochen. In der Alten Kapelle und St. Kassian seien die Hefte stets binnen kurzer Zeit vergriffen, wurde erzählt. Das liege an folgender Idee: Der Mesner stellt, wenn er das Magazin in der Kirche auslegt, ein Schild dazu, auf dem steht: „Ich bin GRANDIOS – nimm mich mit!“. Im Idealfall soll das Heft ja persönlich übergeben werden, etwa in der Schule, in Glaubenskursen oder Taufgesprächen, sagte der Bischof. Erfindungsreichtum erwünscht! Die Methode des Mesners ging gut und gern als Ausnahme durch.