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Zur Neuigkeit
Ab sofort erhältlich: Gedenknote „750 Jahre gotischer Dom in Regensburg“
Geschichte zum Sammeln und Erinnern
Regensburg, 6. August 2026
Im Jahr 2026 feiert die Diözese Regensburg ein außergewöhnliches Jubiläum: 750 Jahre gotischer Dom in Regensburg. Anlässlich dieses besonderen Jahrestages hat das Bischöfliche Zentralarchiv Regensburg eine besondere Gedenknote herausgegeben.
Nach den verheerenden Bränden der Jahre 1272 und 1273 war die romanische Kathedrale so stark beschädigt, dass ein Neubau unausweichlich wurde. Um 1275 begann der Bau der neuen gotischen Kathedrale, der von Osten nach Westen voranschritt. Im Jahr 1276 nahm Bischof Leo Tundorfer (1262–1277) die Weihe eines ersten Bauabschnitts der neu errichteten gotischen Kathedrale vor. Dabei handelte es sich höchstwahrscheinlich um den Südchor des Domes. Die für das Jahr 1276 urkundlich belegte Altarweihe und Grundsteinlegung gelten daher als symbolische Geburtsstunde des heutigen Regensburger Domes.
Bis zu seiner endgültigen Vollendung sollten jedoch noch Jahrhunderte vergehen. Erst 1872 erhielt die Kathedrale mit der Fertigstellung ihrer weithin sichtbaren Turmspitzen ihre heutige, das Stadtbild Regensburgs prägende Gestalt. Seit Beginn des gotischen Neubaus ist der Dom jedoch das geistliche Zentrum und zentrale Gotteshaus der Diözese Regensburg.
Geistliche Strahlkraft der Kathedrale
Anlässlich des 750-jährigen Jubiläums hat das Bischöfliche Zentralarchiv Regensburg eine besondere Gedenknote herausgegeben. Im Mittelpunkt ihrer Gestaltung steht eine künstlerisch idealisierte Darstellung des Regensburger Domes. Sie bildet die Kathedrale bewusst nicht detailgetreu in ihrem heutigen Erscheinungsbild ab, sondern interpretiert ihre charakteristische Architektur in einer idealisierenden Form. Die Darstellung versteht sich somit nicht als exakte architektonische Wiedergabe des heutigen Bauzustandes, sondern als künstlerische Würdigung der monumentalen Schönheit, der historischen Bedeutung und der geistlichen Strahlkraft der Regensburger Kathedrale. Auf diese Weise verbindet die Gedenknote Geschichte, Kunst und Sammelleidenschaft und würdigt das 750-jährige Jubiläum auf eine außergewöhnliche, notaphilistische Weise.
Die Gedenknote ist damit nicht nur ein besonderes Erinnerungsstück an das Jubiläumsjahr 2026, sondern zugleich eine bleibende Hommage an eines der bedeutendsten gotischen Bauwerke Bayerns und an das geistliche Herz der Diözese Regensburg. Die Gedenknote ist im Bischöflichen Zentralarchiv kostenfrei erhältlich und wird interessierten Besucherinnen und Besuchern gerne überlassen.
Text: Dr. Franz von Klimstein, Wissenschaftlicher Archivar der Diözese Regensburg
Fotos: © Bischöfliches Zentralarchiv
(jas)




