News Bild 65, 60, 50 Jahre Dienst: Bischof Rudolf dankt den langjährigen Priesterjubilaren

65, 60, 50 Jahre Dienst: Bischof Rudolf dankt den langjährigen Priesterjubilaren

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1951, 1956, 1966 - gleich drei Weihejahrgänge kamen in der Niedermünsterkirche zusammen. Bischof Rudolf Voderholzer hat mit rund 30 Weihejubilaren und deren Begleitpersonen einen Gottesdienst gefeiert. Die Messe und das anschließende Mittagessen dienen als Zeichen der Dankbarkeit für ihren langjährigen Dienst.

 

Der Dank galt an diesem Tag den Priestern, die seit 65, 60 oder 50 Jahren im Amt sind. Nicht alle Jubilare konnten allerdings anwesend sein. So auch der ehemalige Domkapellmeister Georg Ratzinger, der in diesen Tagen sein 65-jähriges Priesterjubiläum feiert.

 

 

Dienst in einer Zeit voller Veränderungen


"Eine außerordentlich bewegte Zeit" - so schilderte Bischof Voderholzer die Zeit dieser Weihejahrgänge. Denn es war die Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils: der Priesterjahrgang 1966 wurde nur wenige Monate nach Beendigung des Konzils geweiht.

 

"Ich darf dankbar bekennen, dass das Bistum Regensburg in einer sehr guten Weise durch diese Stunde hindurchgegangen ist. Und ich darf dankbar als Bischof heute feststellen, dass das Bistum Regensburg in seinen viele Pfarreien gut aufgestellt ist und dass wir das kirchliche Leben gut tragen. Dafür haben Sie alle wesentlich mitgesorgt."

Das Zweite Vatikanische Konzil habe uns viele Schätze hinterlassen. Es habe in neuer Deutlichkeit herausgearbeitet, dass das Wesenselement des priesterlichen Dienstes sei, im Namen Jesu sprechen zu dürfen. So sehr sich Äußerlichkeiten dadurch verändert hätten, die Botschaft und der Grund unseres Glaubens sei die gleiche geblieben. "Und Ihre Treue zu Ihrer Sendung ist die gleiche geblieben", richtete Bischof Rudolf sich an die Priesterjubilare, "und dafür sagen wir heute Dank." Er hoffe, dass jeder Priester in den Tagen seines Jubiläums einmal die Zeit findet, selber Rückschau zu halten auf die Stationen seines Dienstes und alle die Menschen an seinem geistigen Auge vorüber ziehen zu lassen, für die er da sein durfte.