News Bild 500 Frauen feiern mit Regensburger Bischof Pontifikalamt anlässlich der Wolfgangswoche - „Der Mensch kann ohne Gott nicht glücklich sein“

500 Frauen feiern mit Regensburger Bischof Pontifikalamt anlässlich der Wolfgangswoche - „Der Mensch kann ohne Gott nicht glücklich sein“

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Im Rahmen der Wolfgangswoche zu Ehren des Bistumspatrons feierten rund 500 Frauen aus den Katholischen Verbänden, Vereinen und aus der Stadt Regensburg in der Basilika St. Emmeram mit Bischof Gerhard Ludwig Müller ein Pontifikalamt. Prälat Robert Thummerer verwies in seiner Begrüßung an den Leitsatz der diesjährigen Wolfgangswoche: „Neu es mit Gott zu wagen“ und erinnerte dabei an die mehreren Hundert Missionare, die im Mai dieses Jahres anlässlich der Stadtmission in Regensburg in Gesprächen, Gottesdiensten und Aktionen neue Wege beschritten hatten, um auf Menschen zu zugehen und die Frohe Botschaft zu verkünden.

Anlässlich der Feier der Geburt Johannes des Täufers erinnerte der Regensburger Oberhirte in seiner Predigt an den Märtyrer. Wegen seines Zeugnisses der Wahrheit sei dieser von Herodes eingekerkert und später durch das Zutun Salomes, der zänkischen und eifersüchtigen Tochter des Königs, enthauptet worden. Dies zeichne Johannes als einen der ersten Märtyrer aus. Johannes gelte als die Stimme eines Rufers in der Wüste. Dabei sei er aber nicht Erlöser und Messias und auch nicht selber der Rufer, sondern die Stimme Jesu. In ihm scheine das Licht Gottes.

„Auch wir müssen unsere Stimme, Worte und Taten Christus leihen. Er ist der wahrhaftige Erlöser der Welt und darum dürfen wir ihn immer wieder aufs Neue bezeugen. Ein jeder muss Verantwortung übernehmen in Familie und Gesellschaft. Wir müssen ein Licht sein für alle Menschen, die sich ohne der Liebe zu Gott auf falschen Fährten bewegen“, erklärte der Regensburger Oberhirte und verwies dabei auf die Kampagne einer atheistischen Gruppierung, die unlängst mit einem Bus quer durch Deutschland fuhr und auf Spruchbändern unter anderem den Satz: „Gottlos aber glücklich“ propagierten. Dies sei der falsche Verweis, der letztendlich in den Abgrund führe, denn der Mensch könne ohne Gott nicht glücklich sein.

Der Mensch sei ausgerichtet auf Wahrheit und Liebe. Hier fände man den göttlichen Ursprung. Wir seien geschaffen nach dem Bild Gottes. Wir existierten nicht nur für das bloße Überleben. Dies unterscheide uns von den Tieren. Der Mensch lebe für die Gemeinschaft, für die Nächstenliebe. „Wir sitzen nicht in einem Gefährt ohne Orientierung und Ziel. Sogar im Leiden und Sterben finden wir Gott. Dafür wollen wir alle unsere Stimme erheben und damit das Licht Jesu sein“, betonte der Bischof abschließend. (jas)