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Zur Neuigkeit
50 Jahre Eltern-Kind – Gruppe der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Regensburg
Heldinnen des Alltags
Regensburg, den 4. Juli 2026
Es handelt sich um eine kaum zu ermessende Arbeit, die im Stillen geleistet wird. Große Kraft und Stärke sprechen aus den Worten der Vorsitzenden Katrin Madl, Elli Meyer und auch Martha Bauer zum Thema der Beziehungen zwischen Eltern und Kindern. Seit nun 50 Jahren bestehen die Eltern-Kind-Gruppen im Bistum Regensburg.
Dabei erfolgt zunächst ein wertschätzender Blick auf die Geschichte der Einrichtung: 1976 begannen die Arbeiten der Eltern-Kind-Gruppen im Bistum Regensburg. Das bayerische Staatsinstitut für Familien sah die Notwendigkeit gegeben, dort mitwirkend einzugreifen und auch im Bereich der Diözese Regensburg dankensvollerweise zu agieren. 1988 erfolgte sodann eine Umstrukturierung zur synergetischen Effektbringung. Elli Meyer und Katrin Madl sprechen von Kreisen, die sich erfolgreich eröffnet und auch wieder gewinnbringend geschlossen haben.
Das Leben von Eltern und Kindern
Immer im Zentrum allen Bemühens stand und steht dabei, das Verhältnis zwischen Kindern und Eltern – auch in den schwierigsten Lebenslagen – zu verbessern. Bischof Rudolf wies in seiner Rede ausdrücklich auf seine Dankbarkeit, angesichts der unschätzbaren Verdienste, hin. „Christus und ein wertschätzendes Verhältnis zueinander beginnt in der Familie.“ Bei allen Sorgen und Nöten des Alltags wird man in der Familie zueinander finden, so man den Anderen nicht vergisst. Freilich gestalten sich Bedürfnisse im Individuum, doch wenn wir nur uns bemühen, sie zu sehen, so ist schon alles gewonnen. Oft genügt das Wort ‚Ich sehe dich. Und ich sehe das Licht in dir.‘ Doch nicht immer sind wir den Befangenheiten der Welt so geschützt, wie es der Regensburger Bischof ausdrückt, ausgesetzt.
Unschätzbar wertvolle Arbeit wird geleistet
Ausdrücklich wird Elli Meyer, Katrin Madl, Wolfgang Stöckl, Martha Bauer und Dr. Walter Zahner gedankt, für die gemeinsam erbrachten Leistungen in der Familienarbeit. Das Leben der Eltern, sei, so die Vorsitzenden nach einem Zitat des Augustinus, ein Buch, in dem die Kinder lesen würden. Wichtig seien dabei, auch darauf weist Bischof Rudolf im Nachgang hin, nicht die Schieflagen und Verwerfungen des Lebens, die es allenthalben immer geben wird, sondern die Ergebnisse des Bemühens – für ein Miteinander.
Die Familienarbeit bleibt – in ihrer Wichtigkeit
Die Ergebnisse der Familienarbeit sind schwer zu messen und doch zugleich einzigartig in ihrem Wert. Viele Danksagungen werden zu Recht ausgesprochen, sind es doch Menschen, die ihr Leben in die Mitte dieser Arbeit stellen und sie damit eklatant bereichern. Die Veranstaltung rundet sich mit dem Verweis und der Durchführung von Workshops zum Thema Kinder- und Jugendarbeit ab und nachhallend wirkt das Engagement aller Beteiligten in ihrem aufrichtigen Bemühen, die Familie – bei allen Herausforderungen – zu stärken.
Text und Fotos: © Simon Färber
(jas)



