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29. Arbeitstagung des Diözesanverbandes Kath. Männer- und Vätergemeinschaften

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Bei der 29. Arbeitstagung des Diözesanverbandes der Katholischen Männer- und Vätergemeinschaften standen "Amoris laetitia" und "Fatima" auf dem Programm. Der erste Vorsitzende des Diözesanverbandes Katholischer Männer- und Vätergemeinschaften, Alois Lukas, begrüßte im Schloss Spindlhof die 34 Teilnehmer. Aus 10 von 18 Männervereinen und -gemeinschaften waren sie angereist.

Hauptreferent des Tages und Diözesanmännerseelsorger Harald Scharf gratulierte Alois Lukas zum Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Dieser hatte es aus der Hand von Finanzstaatssekretär Albert Füracker im November 2016 in München ausgehändigt bekommen.

Mit dem Lieblingsgebet von Pater Rupert Mayer SJ begann die Arbeitstagung.

 

Vormittags: Amoris laetitia

Am Vormittag referierte Diözesanmännerseelsorger Scharf über das Nachsynodale Schreiben Amoris laetitia ("Die Freude der Liebe") von Papst Franziskus. Er besprach alle neun Kapitel. "Amoris laetitia" über die Liebe in der Familie ist ein nachsynodales Schreiben von Papst Franziskus. Es wurde am Fest des heiligen Josef des Jahres 2016, dem 19. März, unterzeichnet und von der römischen Kurie am 8. April 2016 vorgestellt. Das Schreiben bezieht sich auf die Beratungen und Ergebnisse der ordentlichen Bischofssynoden (Vor- und Hauptsynode) zu den pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung. Die Bischofssynode hatte dem Papst im Oktober 2015 nach zweijähriger Arbeitszeit den Abschlussbericht übergeben. Das Apostolische Schreiben "Amoris laetitia" gliedert sich in eine Einführung und neun inhaltliche Kapitel. Das vierte Kapitel über "Die Liebe in der Ehe" nimmt dabei mit 76 Paragraphen den größten Raum ein. Der zweitlängste Abschnitt ist das sechste Kapitel über "Einige pastorale Perspektiven" mit 60 Paragraphen. Das heikelste Kapitel sei Kapitel Acht "Die Zerbrechlichkeit begleiten, unterscheiden und eingliedern". Unter den inhaltlichen Abschnitten des Schreibens bildet das abschließende neunte Kapitel über "Spiritualität in Ehe und Familie" mit 13 Paragraphen das kürzeste. Allen Teilnehmern wurde das Nachsynodale Schreiben ausgehändigt.

 

 

Nachmittags: 100 Jahre Fatima

Nach dem Mittagessen war "2017: 100 Jahre Erscheinung der Gottesmutter in Fatima" das Thema. Der Ort Fatima liegt zwischen Lissabon und Coimbra in Portugal. Im Jahr 1916 erschien den drei kleinen Hirtenkindern Lucia dos Santos, Francisco und Jacinta Marto mehrfach ein Engel. Im darauffolgenden Jahr erschien ihnen dann die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria sechs Mal jeweils am Dreizehnten der Monate Mai bis Oktober. Das große Sonnenwunder am 13. Oktober 1917 sowie das Eintreten der von Unserer Lieben Frau von Fatima gemachten geschichtlichen Prophezeiungen machten Fatima weltberühmt. Der Ort der Erscheinungen ist heute eine Stätte des Gebetes und der Umkehr und hat seinen Namen von einer Muslimin namens Fatima, die im 12. Jahrhundert zum katholischen Glauben übertrat und in Fatima begraben wurde.

 

Eine Premiere erlebte der Film "Ein Wunder erobert die Welt", der erst in der vergangenen Woche ganz neu in den Verleih der AV-Medienzentrale kam.

Zum Abschluss der Arbeitstagung feierte Msgr. Scharf mit den Teilnehmern den Gottesdienst zum 2. Fastensonntag. Das Hirtenwort des Bischofs zur österlichen Bußzeit 2017 "Frei für den ungeteilten Dienst - Die Priester und die Lebensform der Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen" verlas Diakon Bachhuber von der Fachstelle Männerseelsorge.