News Bild  KEB unterstützt Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit - Im Januar Angebote für Einsteiger und für Helfer mit Erfahrungen mit Flüchtlingen

KEB unterstützt Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit - Im Januar Angebote für Einsteiger und für Helfer mit Erfahrungen mit Flüchtlingen

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Mit zwei Angeboten für Ehrenamtliche aus dem ganzen Landkreis setzt die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Landkreis Kelheim im Januar 2015 ihre Veranstaltungsreihe zur Unterstützung der Flüchtlinge fort. Am 16. Januar bietet sie von 14 bis 18 Uhr im Landratsamt in Kelheim unter dem Motto „Den Fremden besser verstehen“ eine Einführungsveranstaltung für Ehrenamtliche an, die eher am Anfang ihres Engagements stehen. 


Ehrenamtliche mit Erfahrungen in der Flüchtlingsarbeit sind dann am 23. Januar ebenfalls von 14 bis 18 Uhr unter dem Thema „Bekannt und doch so fern“ in das Landratsamt eingeladen. Im November 2014  hatten etwa 300 Interessierte aus Riedenburg, Bad Abbach Kelheim und Mainburg vier Informationsveranstaltungen der KEB und der Caritas zur Situation der Flüchtlinge in diesen Orten besucht.  Dabei hatten sich zahlreiche neue Ehrenamtliche für die Unterstützung von Flüchtlingen interessiert und gemeldet. 

Wer als Flüchtling in Deutschland ankommt, der hat meist eine lange Odyssee hinter sich, oft traumatische Erfahrungen und hofft auf ein Willkommen. Diese völlig anderen Erfahrungen der Flüchtlinge, ihre Fremdheit und ihr Anderssein machen uns aber auch unsicher. Wie sollen wir ihnen begegnen? Welche Fehler sollten wir nicht machen?   Am 16. Januar machen sich die Teilnehmenden auf den Weg, um gute Voraussetzungen für eine bereichernde Erfahrung in der Begegnung mit den noch Fremden zu machen.  Der 23. Januar bietet dann denen, die schon Erfahrungen in diesem Gebiet haben die Gelegenheit, darüber gemeinsam zu reflektieren und  Lösungsansätze für aufgetretene  Probleme zu erarbeiten. An beiden Tagen geht es nicht um  bloße Theorien.

Im gemeinsamen Gespräch und  auf der Basis eigener Erfahrungen  lernen die Teilnehmenden die Besonderheiten einer Begegnung mit Menschen anderer Kulturen kennen. Dabei entwickeln sie zusammen mit dem Referententeam  Wege, das Zusammenkommen mit den Fremden wirklich zu einer bereichernden Begegnung zu machen.

Referentin ist an beiden Nachmittagen die Theologin und Sozialarbeiterin Bärbel Zeimantz von missio München, die dort unter Anderem interkulturelle Trainings anbietet. Sie hat vor ihrem Studium vier Jahre als Schreinerin in Tansania gearbeitet. Bei beiden Terminen bringt Gabi Schmid vom Helferkreis in Ihrlerstein ihre Erfahrungen ein.  Co-Referent ist am 16. Januar  Martin Seidl-Schulz der mit seiner Familie viele Jahre in Kenia gelebt und gearbeitet hat und sich heute ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe in Bad Abbach engagiert. Am 23. Januar ist die Riedenburger Integrationsbeauftrage Maria Kaffl-Höng, die auch den dortigen Helferkreis koordiniert, mit im Team.

Nähere Informationen und Anmeldung (zu Planung unbedingt erforderlich) bei Gregor Tautz von der KEB im Landkreis Kelheim, Tel.: 09443/91842-24 oder gtautz@keb-kelheim.de und www.keb-kelheim.de.

 Zur Förderung  des ehrenamtlichen Engagements wird auf einen Teilnehmerbeitrag verzichtet.