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„Wir sind Boten und Zeugen Jesu Christi“

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Den Abschluss der „Großen Visitation“ im Dekanat Straubing feierte Bischof Gerhard Ludwig Müller mit einem Pontifikalamt am Mittwochabend in der päpstlichen Basilika St. Jakob mit Regionaldekan Jakob Hofmann, Dekan Georg Birner und den zahlreichen Geistlichen und pastoralen Mitarbeitern aus den Pfarreien des Dekanats. Dekan Georg Birner sprach Bischof Gerhard Ludwig Müller ein herzliches „Vergelt`s Gott“ für das große Interesse an der Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dekanat und das gemeinsame Nachdenken, was die Zukunft verlange, aus.

In seiner Predigt legte Bischof Gerhard Ludwig den Schwerpunkt auf das sakramentale Leben, das die Grundstruktur im katholischen Glauben eines jeden Christen prägt. Aber auch die Heilige Schrift und der Glaube der Kirche seien wichtig, um die großen Fragen des Lebens bestehen zu können. „Der Sinn der Visitation ist, dass wir uns als Ortskirche von Regensburg immer wieder erneuern“, erklärte der Bischof. „Wir müssen das Wort Gottes in dieser Zeit hören und auch leben“ betonte Bischof Gerhard Ludwig und ermunterte seine Zuhörer gleichzeitig, nicht die Hände in den Schoss zu legen, sondern sich innerlich vom Heiligen Geist wieder neu beleben zu lassen. Es seien so viele Menschen bereit sich für die Kirche einzusetzen und den Dienst zu leisten, der ihnen möglich sei. „Wir sind Boten und Zeugen Jesu Christ“, so der Bischof und dankte allen, die sich in der Pastoral, in den Pfarreien, in Schulen und Verbänden mutig engagieren im festen Vertrauen darauf, dass Gott das Heil jedes Menschen möchte. „Jeder ist Diener und Dienerin, Zeuge und Zeugin der Liebe Gottes. Daraus schöpfen wir die Kraft für die Verkündigung, dass Gott die Liebe ist“. Gemeinsam mit Regionaldekan Jakob Hofmann und Dekan Georg Birner zelebrierte Bischof Gerhard Ludwig die Eucharistie am Altar.

Dekan Georg Birner erinnerte an das Lied zum Papstbesuch „Wer glaubt ist nie allein“. Dies sei in vielen Pfarrgemeinden zu einem Ohrwurm geworden, das immer wieder an das Fundament erinnere, auf dem wir stehen: an Jesus Christus. Das Lied spreche von der Hoffnung und vom Ziel menschlichen Lebens, aber auch von der Berufung des gemeinsamen Dienstes in den Pfarrgemeinden: Menschen zu Christus, der die Tür zum Leben ist, hinzuführen. Der Dank von Dekan Birner galt allen Mitgliedern in den Pfarrgemeinderäten, den Kirchenverwaltungen und im weiten Bereich des Ehrenamtes, die den Seelsorgern tatkräftig zur Seite stehen.

Das Dekanat Straubing hat 15 Pfarreien, wobei bereits zwei Seelsorgeeinheiten gebildet sind und von 13 Geistlichen betreut werden. Rund 50 Priester, Diakone, Kapläne, Ruhestandsgeistliche, hauptamtliche pastorale Mitarbeiter und Religionslehrer treffen sich zu regelmäßigen Dekanatskonferenzen mit Dekan Georg Birner. Hier wurden am Mittwochnachmittag gemeinsam mit Bischof Gerhard Ludwig die Ergebnisse der einzelnen Visitationen ausgewertet und nach gemeinsamen Wegen für eine Früchte bringende Zukunft in der Seelsorge diskutiert.