News Bild Waldbesinnungspfad „Resl von Konnersreuth“ feierlich eingeweiht – „Den Wald mit seiner Schönheit genießen“

Waldbesinnungspfad „Resl von Konnersreuth“ feierlich eingeweiht – „Den Wald mit seiner Schönheit genießen“

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Bei herrlichstem Herbstwetter erhielt am Freitagnachmittag der Waldbesinnungspfad „Resl von Konnersreuth“ den kirchlichen Segen. Die Sonne strahlte, als Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr und Diakon Fritz Lieb dem 2,6 Kilometer langen Weg den kirchlichen Segen erteilten. Entlang des Weges stehen elf Granit-Glasstelen mit kunstvollen und geistlichen Interpretation zu Therese Neumann. Eigens aufgebaute Ruhebänke laden zum Verweilen und zur Besinnung ein.

Forstbetriebsleiter Gerhard Schneider (Forstbetrieb Waldsassen) erinnerte daran, dass hier im Konnsberg bereits seit 1979 ein Wanderweg bestand, der jedoch in die Jahre gekommen und jetzt wieder auf Vordermann gebracht wurde. Gerhard Schneider, ein evangelischer Christ, erzählte, wie er vor 23 Jahren Dank des damaligen Bürgermeisters Michael Hamann auf die Person Therese Neumann aufmerksam wurde. „Gemeinsam mit meiner Frau Doris bekam ich vom Michl eine Sonderführung im Resl-Haus. Schnell wurde mir damals klar, dass die Resl eine ganz bemerkenswerte Frau war. Seitdem hat mich die Resl nicht mehr losgelassen“.

Dennoch fragte Schneider, wie kommt ein Forstbetrieb zu einem Besinnungspfad. Zum einen gab es im Konnsberg schon seit den 70er-Jahren einen Waldlehrpfad, zum anderen ist die Resl von Konnersreuth ein Alleinstellungsmerkmal. Schneider betonte, „wir wollen den derzeit laufenden Seligsprechungsprozess begleiten und unterstützen und die Resl war ein sehr naturverbundener Mensch und dem Wald ganz besonders zugetan“. Schnell wurde mit der Markt- und Pfarrgemeinde ein Grobkonzept entwickelt. Letztlich, so Schneider, sei es Pater Benedikt zu verdanken, dass die Besinnungsthemen auf diese Art und Weise so umgesetzt wurden. Das Einbinden der geistlichen Inhalte  in die kunstvollen Glasbilder hat Pater Benedikt erarbeitet.

Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr erinnerte daran, wie er zu den Gedanken der elf Granitstelen gekommen ist. „Ich habe mich ins Resl-Haus, ans Reslgrab gesetzt und fragte die Resl, welche Gedanken willst du mir sagen“. Der Weg sei die Einladung der Resl, diesen Weg selber zu gehen. Pater Benedikt betonte, „der Weg entlang erzählt vom Leben der Resl, was sie uns heute sagen würde“. Weiter sagte er, „wir brauchen das Auge um zu sehen, auch um in die Herzen der Menschen schauen zu können“. Pater Benedikt bat, „öffnen wir unsere Herzen füreinander“. Klar wird auch, wer die Stelen und Bilder aufmerksam liest, „Resl war eine geistliche und bodenständige Frau und der Natur eng verbunden“.

Alle seien eingeladen, den Weg der Schöpfung Gottes zu sehen und zu gehen. Im Anschluss nahmen Pater Benedikt Leitmayr und Diakon Fritz Lieb (Waldsassen) die kirchliche Segnung vor. Zu hören waren Zitate der Resl selber, vorgetragen von den Zisterzienserinnenschwestern Agnes und Felicitas, vom Kloster Waldsassen. Nach dem Festakt machten sich die Gäste auf den Weg, den Waldbesinnungspfad kennenzulernen, ehe im Steinbruch eine Brotzeit der Bayerischen Staatsforste auf die Besucher wartete.



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