News Bild Vorsitzender des Diözesankomitees besucht kirchliche Einrichtungen

Vorsitzender des Diözesankomitees besucht kirchliche Einrichtungen

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(pdr) Als Vorsitzender des Diözesankomitees besuchte Philipp Graf von und zu Lerchenfeld am Dienstag das „Haus des guten Hirten“ in Schwandorf-Ettmannsdorf. Mit Besuchen dieser Art möchte er sich einen Überblick über das soziale Engagement der Diözese Regensburg verschaffen. Das Haus des guten Hirten ist ein Zentrum für berufliche Förderung und Ausbildung unter der Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg. Hier werden 140 Jugendliche im Internat, sowie derzeit 171 Fahrschüler auf einem 3,2 Hektar großen Gelände von insgesamt 100 Mitarbeitern betreut. Meist sind es Jugendliche und junge Erwachsene mit individuellen Beeinträchtigungen, wie verminderte Leistungsfähigkeit oder schwierigem sozialen Hintergrund, die besondere Hilfen zur beruflichen und gesellschaftlichen Integration benötigen. „Im Vordergrund steht für uns der Jugendliche, den wir für eine bestimmte Zeit in seiner momentanen Lebensphase begleiten“ erläuterte Gesamtleiter Gerhard Nestler. Die jungen Menschen sollen durch die Vermittlung von Erfolgserlebnissen ermutigt werden, eine beständige Lernmotivation zu entwickeln. Gleichzeitig sollen sie durch pädagogische Maßnahmen zu mit- und eigenverantwortlichem Handeln angeleitet werden. All dies geschehe unter dem Gesichtspunkt der Christlichen Religion und Wertevermittlung. Philipp Graf von und zu Lerchenfeld zeigte sich überrascht von der Dimension dieser Einrichtung und begeistert über die Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten. Das Spektrum der Berufsfelder führte ihn beim Rundgang gemeinsam mit dem Schulleiter der Förderberufsschule Rudolf Bothner durch die Großküche, den Verkaufspavillon, den Zierpflanzenbau sowie den Garten- und Landschaftsbau. Aber auch Schreinerei, Metall, Schneiderei, Malerwerkstatt, Wäscherei mit Textilpflege und Friseurstudio gehören zum Ausbildungsfeld im „Haus des guten Hirten“. Direktor Michael Eibl von der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg gab nach der Besichtigung einen kurzen Gesamtüberblick: So werden in der Diözese derzeit 1700 Ausbildungsplätze von der KJF angeboten. „Mindestens 10.000 Jugendliche erhalten durch kirchliche Einrichtungen in unserem Bistum eine Ausbildung“ betonte Eibl. Gleichzeitig sprach er die Bitte an Philipp Graf von und zu Lerchenfeld aus, in seiner Funktion als Landtagsabgeordneter die Schulbaumaßnahme „Sankt Marienschule“ von der Einrichtung des Guten Hirten in Ettmannsdorf-Schwandorf wohlwollend zu unterstützen. Ein erkennbarer Betrag im Haushalt der Staatsregierung würde einen enormen Planungsfortschritt verschaffen. „Wir wissen, dass wir gut im Gespräch sind“ versicherte Direktor Michael Eibl abschließend und resümierte: „Auch den Schwächsten soll weiterhin Hilfestellung für das Leben gegeben werden“.