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Zur Neuigkeit
Sternsinger bringen den Segen zum Papsthaus nach Pentling
Königlicher Besuch
Pentling, 5. Januar 2026
Stellvertretend für das gesamte Institut Papst Benedikt XVI. empfingen der Direktor des Instituts, Bischof Dr. Rudolf Voderholzer und stellvertretender Direktor Dr. Christian Schaller, die Sternsinger der Pfarreiengemeinschaft St. Paul und St. Josef im Haus des bayerischen Papstes in Pentling.
Nachdem die sieben Könige ihr Sternsingerlied und das Gebet vorgetragen hatten, schrieben sie unter dem aufmerksamen Blick ihres Diözesanbischofs den Segen 20 ✶ C + M + B + 26 an die Eingangstüren des Hauses. Dies taten sie, nach dem Vorbild Joseph Ratzingers, sowohl an der Außen- als auch der Innenseite der Türen.
Als Dankeschön für ihren Dienst und als Anerkennung für die geopferten Ferientage überreichte Bischof Rudolf den Kindern und Jugendlichen einen „echten Nikolaus“ aus Schokolade und wünschte ihnen viel Freude beim Spenden des Segens in den Häusern der Menschen.
Rund um den 6. Januar ziehen junge Sternsinger von Haus zu Haus und sammeln Geld für Hilfsprojekte für bedürftige Kinder. Es ist die größte Spendenaktion von Kindern für Kinder. Bei ihrem Gang zu den benachbarten Häusern wünschen sie den Bewohnern Glück und Gottes Segen. Der seit Mitte des 16. Jh. bekannte Brauch ist heute v. a. im Zusammenhang mit der Sternsinger-Aktion des Kindermissionswerkes und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (seit 1961 in gemeinsamer Trägerschaft) bekannt. Die Kinder zeichnen mit Kreide C+M+B sowie die aktuelle Jahreszahl an die Türen. Die Abkürzung bezeichnete bis zum Zweiten Weltkrieg die Namen der Könige Caspar, Melchior und Balthasar. Seit der Wiederbelebung des Sternsingerbrauchtums in den 50er Jahren des 20. Jh. wird das Kürzel als Christus mansionem benedicat (lat. "Christus segne dieses Haus") gedeutet.
Text und Bilder: Thomas Oberst






