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Zur Neuigkeit
St. Katharinenspital stellte Jubiläumspublikation vor
Der Mensch im Mittelpunkt
Regensburg, 30. April 2026
„Dass Gottes- und Nächstenliebe untrennbar zusammen gehören, das hat uns Konrad IV. im Geist Jesu bleibend eingestiftet und das macht unseren Wert und unsere Bedeutung aus“, erklärte Dr. Franz Frühmorgen. Der Dompropst begrüsste zahlreiche Gäste im Innenhof des Schreiberhauses am St. Katharinenspital in Regensburg-Stadtamhof. Dort stellten die Herausgeber am Donnerstagnachmittag die Jubiläumspublikation mit dem Titel „Spital 800 +“ vor.
Das großformatige Buch umfasst über 400 Seiten und wiegt 1,8 Kilogramm. Das Gewicht ermittelte Franz Frühmorgen mit seiner eigenen Waage. Es befasst sich mit Leben und Glauben, Geschichte und den einzelnen Bereichen der Stiftung. Das St. Katharinenspital feiert heuer den 800. Geburtstag. Das Spital wurde 1226 als Sozialstiftung von Bischof Konrad IV. gegründet und besteht bis heute fort, unübersehbar am Brückenkopf in Stadtamhof. Die Teilbereiche Pflege, Archiv, Brauerei, Forst und Pfarrei blicken gerade im Jubiläumsjahr mit verschiedenen Feiern zurück auf ihre lange Tradition und gleichzeitig in die Zukunft. Sehr bewusst trägt das Buch daher den Titel „800 +“, um die Fortführung der Geschichte zu betonen. Entstanden ist ein wissenschaftlich fundiertes und dennoch sehr gut lesbares Buch.
Vom Titel des Hardcover-Buches blickt kein prominenter Repräsentant und kein historisches Gebäude. Streng und nachdenklich schaut Küchen- und Hauswirtschaftsmitarbeiterin Anna Egle den Betrachter scheinbar direkt in die Augen. Sie wirkt zeitlos und könnte dort auch vor hunderten von Jahren gearbeitet haben. Das „Coffee-Table-Book“ enthält zahlreiche authentische Fotos, eine kleine Auswahl davon präsentierte das Spital in einer Ausstellung im Erdgeschoss des Schreiberhauses. Abgebildet wurden Menschen, die im Spital leben, einkehren, arbeiten oder dort auf unterschiedliche Art tätig sind.
„Unser Spital besteht aus Gebäuden und Liegenschaften, aber unser Schatz sind die Menschen hier“, bestätigte Dompropst Dr. Franz Frühmorgen. Er betonte die Gemeinschaft: „Unser Spital ist etwas Lebendiges, ist eine Familie!“ Spitalmeister Wolfgang Linder lobte die unkomplizierte Erstellung des neues Buches, das nur durch diese gelebte Gemeinschaft möglich wurde.
„Das ist keine klassiche Festschrift, keine Imagebroschüre und keine historische Abhandlung“, stellte Kathrin Pindl klar. Die Spitalarchivarin erläuterte die Hintergründe und Enstehung dieses Werks: „Das Jubiläumsbuch gibt der Spitalfamilie ein Gesicht und eine Stimme!“
Die Buchpräsentation erfolgte bei strahlendem Frühlingswetter im geschützten kleinen Innenhof. Dorthin kamen nicht nur Spitalräte und externe Gäste, sondern ganz selbstverständlich auch Pflegeheim-Bewohner in ihren Rollstühlen. Danach feierten alle gemeinsam gut gelaunt weiter, der Maibaum lag schon gut bewacht zur Aufstellung bereit. „Vielleicht veröffentlichen wir in 50 Jahren wieder ein Buch“, hoffte Dompropst Franz Frühmorgen. „Unser Spital ist etwas vom Wertvollsten, was Bischof Konrad IV. unserer Stadt hinterlassen hat.“
Das Buch „Spital 800 +“ ist ab sofort zum Preis von 30,-- Euro im Buchhandel erhältlich.
Text und Fotos: Claudia Erdenreich
(jas)








