News Bild „Sei ohne Furcht, glaube nur!“ - Päpstlicher Nuntius Erzbischof Dr. Nikola Eterović eröffnet Maria-Hilf-Bergfest in Amberg

„Sei ohne Furcht, glaube nur!“ - Päpstlicher Nuntius Erzbischof Dr. Nikola Eterović eröffnet Maria-Hilf-Bergfest in Amberg

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Jedes Jahr um „Maria Heimsuchung“ am 2. Juli findet in Amberg eine besondere Wallfahrt statt. Dann strömen wieder tausende Pilger aus dem ganzen Bistum und weit darüber hinaus auf den Mariahilfberg in Amberg. Die größte Bergwallfahrt der Oberpfalz findet seit 1634 statt.

Eine ganze Woche (27.06.-05.07.) lang pilgern Gläubige zum Gnadenbild in die Wallfahrtskirche. Dieses Jahr steht die Wallfahrt unter dem Thema „aus-, los-sprechen“. Wie es in Bayern üblich ist, wird nach einer anstrengenden Wallfahrt auch für die leibliche Einkehr gesorgt. Neben der Wallfahrtskirche findet das „Maria-Hilf-Bergfest“ statt. Neben den Festzelten der Amberger Brauereien gibt es auch verschiedene kulinarische Schmankerl aus der Region.


„Der Glaube treibt den Gläubigen an, großzügig mit Blick auf die Armen und auf die Menschen zu sein, die spirituelle und materielle Hilfe benötigen “


Dieses Jahr eröffneten der Päpstliche Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Nikola Eterović und Weihbischof Reinhard Pappenberger das „Maria-Hilf-Bergfest“ mit einem Festgottesdienst. Trotz des schlechten Wetters kamen rund 300 Gläubige in die Wallfahrtskirche um den Festgottesdienst mitzufeiern.

In seiner Predigt hob Nuntius Erzbischof Dr. Nikola Eterović besonders die Bedeutung der Gottesmutter Maria für unser aller Leben hervor. „Die Jungfrau Maria wurde selig genannt, weil sie geglaubt hat (Lk 1,45), und sie begleitet nicht nur unsere heutigen Überlegungen, sondern das Glaubensleben in diesem Jahr und im Verlauf des ganzen Lebens. Zu ihr können wir uns flüchten, wenn es uns schwerfällt, uns vor Gott auszusprechen und durch Jesus Christus im Heiligen Geist die Lossprechung von unseren Sünden im Sakrament der Buße zu empfangen“, so Eterović.


„Der Glaube hilft den Christen, gut als Zeugen Jesu Christi und als Missionare der Liebe zu leben“


Auch hob er die Wichtigkeit des Glaubens hervor. Für ihn ist der Glaube ein Geschenk von Gott an die Menschen. Desweiteren ging er auf das Motto des diesjährigen Bergfestes ein und ermutigte die Gläubigen zum Sakrament der Buße und Versöhnung: „Liebe Gläubige, habt keine Angst, dieses große Geschenk Gottes zu preisen. Nähert Euch demütig dem Sakrament der Versöhnung. Alle Heiligtümer, vor allem die marianischen wie dieser Maria-Hilf-Berg, sind bevorzugte Orte der gnadenvollen Begegnung des sündigen Menschen mit Gott, welcher der einzig Heilige ist.“

Am Ende seiner Predigt ging der apostolische Nuntius kurz auf die aktuelle Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus ein. Als dessen offizieller Vertreter in Deutschland forderte er die Gläubigen auf, Papst Franziskus bei der Umsetzung seiner Ideen von „Laudato si“ zu helfen und ihn dabei zu unterstützen.

Zum Abschluss des feierlichen Gottesdienstes spendete Nuntius Erzbischof Eterović noch den apostolischen Segen.

Das ganze Programm des diesjährigen „Maria-Hilf-Bergfestes“