ackermann kniet und wird vereidigt

Regensburger Priester in Rom als Promotor iustitiae vereidigt

Im Dienst der kirchlichen Gerechtigkeit


Rom, 19. Januar 2026

Mit Dr. Konrad Maria Ackermann ist am vergangenen Montag ein Priester der Diözese Regensburg als neuer „Promotor iustitiae“ am Päpstlichen Gericht der Römischen Rota vereidigt worden. Die Zeremonie leitete Erzbischof Dr. Alejandro Arellano Cedillo, Dekan des Tribunals der Römischen Rota, in Anwesenheit von Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer. 

Der Promotor iustitiae, der auch als Kirchenanwalt bezeichnet wird, ist mit dem Staatsanwalt im weltlichen Recht vergleichbar. Seine Aufgabe ist es, in kirchlichen Gerichtsverfahren die Wahrung des kirchlichen Interesses und der Gerechtigkeit sicherzustellen. Die Ernennung war bereits im Oktober vergangenen Jahres durch Papst Leo XIV. erfolgt. 

An der Römischen Rota, dem Berufungsgericht des Papstes für die Weltkirche, war Ackermann, der Doktor beider Rechte, also des kirchlichen und weltlichen Rechts ist, bereits seit 2023 als Gerichtsnotar tätig. Dass er dort nunmehr als Promotor iustitiae tätig sein wird, zeigt das Vertrauen, dass der Papst in die Teilkirche von Regensburg setzt. Dekan Arellano Cedillo dankte Bischof Voderholzer nochmals für seine großzügige Bereitschaft, einen seiner Priester für den Dienst am Heiligen Stuhl freizustellen. Bischof Voderholzer war mit einer Regensburger Delegation zur Vereidigung nach Rom gereist. Er gratulierte Ackermann zu seiner neuen Aufgabe, für die er ihm gutes Gelingen und Gottes reichen Segen wünschte. 

Fotos: Domkapitular Johann Ammer
(jas)



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