News Bild Priesterrat tagt zum ersten Mal mit Bischof Rudolf Voderholzer

Priesterrat tagt zum ersten Mal mit Bischof Rudolf Voderholzer

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„In der ersten Sitzung des Priesterrates haben wir mit dem Bischof die anstehenden Herausforderungen in unseren Gemeinden besprochen“: Prälat Alois Möstl fasst so die Ergebnisse der Sitzung des Priesterrates im Spindlhof zusammen. Der Pfarrer von Sankt Wolfgang und Regensburger Stadtdekan ist Sprecher und Sekretär des 71-köpfigen Gremiums, das die ca. 1000 Priester des Bistums Regensburg repräsentiert. „Bischof Rudolf wurde sehr herzlich im Priesterrat empfangen. Das erste Treffen war geprägt von einer gelösten und humorvollen Atmosphäre. Die Priester des Bistums wollen in Treue und enger Verbundenheit mit dem Oberhirten zusammenarbeiten“, sagte Möstl am Ende der Tagung.

Vier Punkte, die besprochen wurden, möchte er hervorheben: Zum Einen die anstehenden Pastoralbesuche des am 26. Januar geweihten Bischofs: „Bischof Rudolf wird bis zum Herbst alle acht Regionen des Bistums besuchen. Jeder dieser Besuche dauert drei Tage vom Mittwoch bis zum Freitag. Wir haben Einzelheiten und den Zwischenstand abgesprochen. Dem Herrn Bischof ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen die Gelegenheit erhalten, mit ihm in Kontakt zu kommen. Ich möchte schon jetzt die Journalistinnen und Journalisten bitten, uns dabei zu unterstützen, entsprechende Informationen zu übernehmen.“ Sodann bildete die Sonntagskultur das Hauptthema, zu der Bischof Rudolf Voderholzer in seinem ersten Hirtenbrief schrieb. „Jeder Sonntag ist wie eine Taborstunde, die uns aus dem mühseligen Grau des Alltags heraushebt und uns eintaucht in die Schönheit und den Glanz der Herrlichkeit Gottes.“

Prälat Möstl: „Der Bischof erinnerte daran, dass der Sonntagsgottesdienst begleitet sein muss von sonntäglichen Ritualen und Zeichen. Der Bischof gab den Verantwortlichen in der Diözese gleichsam als Hausaufgabe mit, Ausschau zu halten nach neuen Elementen einer zeitgemäßen Sonntagskultur.“ Das dritte Thema beschäftigte sich mit der Einführung des neuen „Gotteslobes“, dem Lieder- und Gebetbuch der katholischen Kirche für den gesamten deutschen Sprachraum von Luxemburg bis Österreich und von Tirol bis nach Dänemark. Nach 40 Jahren wird zum ersten Advent dieses Jahres eine neue Ausgabe erscheinen. Prälat Möstl: „Wer ein Gotteslob zum Beispiel zur Firmung oder Kommunion schenkt, sollte überlegen, einen Gutschein zu wählen für die neue Ausgabe. In jeder Familie gibt es ein altes Gotteslob, das man an diesen Festtagen benutzen kann. Im neuen Gesangbuch sind einige Lieder nicht mehr enthalten, und neue sind hinzugekommen. Zum Beispiel wird man das Regensburger Papstlied „Wer glaubt ist nicht allein“ finden. Man kann es dann auch im Buchhandel erhalten.“ Besprochen wurde schließlich auch der Katholikentag. Prälat Möstl: „Es kommt jetzt darauf an, mit den Pfarreien die Wege zu erarbeiten, wie sich die Katholiken in dieses zentrale Ereignis im kommenden Jahr einbringen können. Auf der Internetseite des Katholikentages kann jede Pfarrei oder Gruppierung der Diözese eigene Ideen und Projekte anmelden. Wir sind auf einem sehr guten Weg.“