News Bild Prälat Franz Xaver Hirsch verstorben – Informationen zu Requiem und Beisetzung

Prälat Franz Xaver Hirsch verstorben – Informationen zu Requiem und Beisetzung

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Unser Herr Jesus Christus hat am Samstag, dem 1. Oktober 2016 Domdekan em. Prälat Franz Xaver Hirsch zu sich gerufen. In seinen 82 Lebensjahren hat er 51 Jahre als Priester der Kirche treu und gewissenhaft gedient. Die Diözese trauert um ihn und bittet alle Gläubigen um das Gebet für den Verstorbenen. Das Pontifikalrequiem im Hohen Dom zu Regensburg findet am Freitag, dem 7. Oktober 2016 um 14 Uhr statt. Hauptzelebrant ist Bischof Dr. Rudolf Voderholzer. Ab 13.25 Uhr wird dort der Sterberosenkranz gebetet. Die Beisetzung erfolgt anschließend in der Grablege des Domkapitels auf dem Unteren katholischen Friedhof (Alfons-Auer-Straße 1).

 

Prälat Franz Xaver Hirsch

Am 07. April 1934 in Straubing geboren, hat er nach Abschluss einer Lehre als Rundfunkmechaniker zunächst ein Jahr die Spätberufenenschule in Hirschberg und dann fünf Jahre das Abendgymnasium des Bischöflichen Konvikts in Mainz absolviert, um anschließend an der Katholisch-Theologischen Hochschule in Trier, München und Regensburg Theologie zu studieren.

Nach der Priesterweihe am 29. Juni 1965 in Regensburg begann er seinen Dienst als Kaplan in Plattling und wechselte nach drei Jahren als Präfekt in das Priesterseminar Regensburg. 1970 führte ihn sein Dienst für fünf Jahre an die Berufsschule in Regensburg; in dieser Zeit betreute er nebenamtlich auch die Pfarrei Wolkering.

1975 erfolgte seine Ernennung zum Regens des Priesterseminars St. Wolfgang durch Bischof Dr. Rudolf Graber, 1986 die Berufung in das Domkapitel, wo er zunächst für die Priesterfortbildung, den Ständigen Diakonat und die Diözesanstelle Berufe der Kirche zuständig war, ehe er 1991 von Bischof Manfred Müller mit der Leitung der neu geschaffenen Hauptabteilung für Priester und Ständige Diakone betraut wurde. Von 1974 bis zum Jahr 2000 war er überdies Beauftragter für die Spätberufe im Bistum.

1995 wählte ihn das Domkapitel zum Domdekan. Bereits vor seiner Emeritierung zum 01. Oktober 2003 übernahm er regelmäßig die Gottesdienste und seelsorgliche Aufgaben in der Pfarrei Matting. Ihr blieb er trotz zunehmender gesundheitlicher Beschwerden bis wenige Wochen vor seinem Tod treu. Gleichzeitig schloss er sich dem Stiftskapitel an der Alten Kapelle an; 2004 wurde er dort als Ehrenkanoniker aufgenommen.

Seine ganze Liebe und sein unermüdlicher Einsatz galten der Sorge um den Menschen: den Gläubigen in den Pfarreien genauso wie den Berufsschülern und Studenten und den vielen Priestern und Diakonen, denen er in seiner menschenfreundlichen und offenen Art Mitbruder und Freund war. Die Diözese gedenkt seiner in Dankbarkeit und empfiehlt den Heimgegangenen dem Gebet seiner Mitbrüder und aller Gläubigen.