Pastoralbesuch Bischof Rudolf Voderholzers in der Region Cham – Vom Bad Kötztinger Kindergarten bis zum Festgottesdienst in Roding (Teil 2)

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Vom 9. bis zum 11. Oktober fand, wie bereits beschrieben, die siebte Pastoralreise Bischof Rudolf Voderholzers ins Bistum Regensburg statt. Ziel war die Region Cham. Die Pastoralreise wurde organisiert von Regionaldekan Msgr. Georg Englmeier, der gleichzeitig der Pfarrer von Neukirchen beim Heiligen Blut ist. Traditionsgemäß übernachtete der Bischof auch in der Region – und zwar im Kloster der Franziskaner in Neukirchen. Der Regionaldekan übernahm den Chauffeurdienst und sorgte mit seinem Audi A3 dafür, dass der Bischof die vielen Stationen seines Pastoralbesuchs erreichte.

Der zweite Tag begann um 8.30 Uhr im Bad Kötztinger Kindergarten mit fröhlichen Liedern, staunenden Kinderaugen, und großer gegenseitiger Sympathie. Der Bischof segnete alle Kinder einzeln.

Danach besuchte Bischof Rudolf Voderholzer die Palliativstation des Bad Kötztinger Krankenhauses. Er begegnete dort Kranken, Sterbenden und den Angehörigen eines gerade Verstorbenen.

Die Bildungsstätte Sankt Gunther in Cham war das nächste Ziel. Die Jugendlichen und Kinder bereiteten dem Bischof einen musikalisch-schwungvollen Empfang. Wie Bischof Rudolf Voderholzer später betonte, zeichnen sich die Besuche in den Einrichtungen der Katholischen Jugendfürsorge immer durch große Herzlichkeit und eine besondere Lebensfreude aus. In der Bildungseinrichtung für Menschen mit Behinderungen wird das Katholikentagskreuz als Wandschmuck-Tonarbeit hergestellt und kann im Rahmen des Katholikentages auch für zehn Euro gekauft werden.

Einen ebenso herzlichen Empfang bereitete die Bundeswehr am Standort Roding dem Regensburger Bischof. Rudolf Voderholzer, der selbst auch den Wehrdienst abgeleistet hat, fühlt sich den Soldatinnen und Soldaten und ihrem Friedensdienst verbunden. Die Soldatinnen und Soldaten informierten über ihre Aufgaben – insbesondere auch im Zusammenhang mit den friedenssichernden Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Dabei kam zum Ausdruck, wie sehr sich die Bundeswehrangehörigen in der Region verwurzelt und angenommen fühlen.

Im Rodinger Unternehmen Stangl & Co. GmbH begrüßten die Unternehmensgründer Johann Stangl und Stefan Kulzer den Bischof. Das Unternehmen für Präzisionstechnik steht für eine der Erfolgsgeschichten in der Region, die dafür sorgen, dass der Landkreis Cham eine ausgesprochen niedrige Arbeitslosenquote und hochqualifizierte, zukunftsweisende Arbeitsplätze vorweisen kann. Die Produkte des Unternehmens verlangen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hohe Konzentrationsleistungen und eine ebenso hohe Kompetenz. Um diese Leistungskraft zu schützen und zu erhalten, sei eine Sonntagskultur notwendig, die Zeit und Raum für Erholung und Muße lassen. Darin waren sich die Unternehmer und der Bischof einig.

Am Abend wurde in der Pfarrkirche Roding ein großer Festgottesdient gefeiert. In der vollbesetzten Kirche zelebrierte der Bischof ein Pontifikalamt, wobei die Dekane und der Ortspfarrer Holger Kruschina konzelebrierten. Pfarrer Kruschina überreichte der Bischof an diesem Abend die Ernennungsurkunde zum Dekan. Beeindruckend war die Gestaltung des Gottesdienstes durch die Kirchenchöre der Region unter Leitung von Dekanatskirchenmusiker Johann Häusler. In seiner Predigt brachte der Bischof zum Ausdruck, wie herzlich er sich in der Region angenommen fühle und wie sehr er die Menschen, ihre Offenheit und ihre Verbundenheit mit Christus und der Kirche schätze. Während des anschließenden Stehempfangs konnte der Bischof fast alle Gäste persönlich und in einer ausgesprochen freundlichen Atmosphäre begrüßen.

Nach der Morgenmesse in der Klosterkirche Neukirchen hatten die Frauen, die in der Pfarrei Neukirchen den Krankenbesuchsdienst und die Caritassammlung schultern, zum Frühstück geladen. Bei Kaffee und Semmeln entfalteten sich viele persönliche Gespräche.

Anschließend besuchte der Bischof die Bewohnerinnen und Bewohner der so genannten Altenwohnanlage, einer innovativen Wohnform für Senioren, die ihnen nicht nur erlaubt, mitten im Ort zu verbleiben, sondern die auch eingebettet ist in die gewohnten sozialen Bindungen, und das zu Kosten, die die Kosten der sonst üblichen Pflegeplätze unterschreiten. Danach fand das Pressegespräch statt, an dem auch Bürgermeister Josef Berlinger und Altbürgermeister Egid Hofmann teilnahmen.

Zum Abschluss seines Pastoralbesuchs besuchte Bischof Rudolf Voderholzer Neunburg vorm Wald, wo er in der vollbesetzten Pfarrkirche die Kinder segnete.