News Bild Passend zur „Zeit der geistigen Erneuerung“ – Innenrenovierung der Pfarrkirche in der Pfarrei St. Michael Eitlbrunn abgeschlossen

Passend zur „Zeit der geistigen Erneuerung“ – Innenrenovierung der Pfarrkirche in der Pfarrei St. Michael Eitlbrunn abgeschlossen

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Die etwas über 60 Jahre junge Pfarrkirche St. Michael in Eitlbrunn erstrahlt nun in neuem Glanz. Anlässlich der abgeschlossenen Innenrenovierung stattete Bischof Rudolf Voderholzer der Pfarrgemeinde einen Besuch ab und feierte mit den Gläubigen einen Pontifikalgottesdienst. Danach bestand im Pfarrsaal Gelegenheit, mit dem Oberhirten persönlich ins Gespräch zu kommen.

 

Appell zur Nutzung der Kirche

Bischof Voderholzer drückte in seiner Begrüßung seine Freude darüber aus, nach Eitlbrunn kommen zu können. Der erste Fastensonntag und der Abschluss der Kircheninnenrenovierung seien gute Anlässe dafür. Einige der im Rahmen der Innenrenovierung vorgenommen Maßnahmen nahm der Oberhirte zum Anlass, die Pfarrangehörigen zur regelmäßigen Nutzung des Gotteshauses zu motivieren. Zudem sei die Fastenzeit jetzt eine Gelegenheit, „sich innerlich zu renovieren“, so der Bischof.

 

Standhaft gegen die Sünde

Das Evangelium von der dreifachen Versuchung Jesu durch den Satan und Jesu 40-tägiges Fasten legte der Bischof dahingehend aus, dass die Menschen heute die 40 Tage Fastenzeit zur Begegnung mit Gott nutzen und den Versuchungen von heute widerstehen sollten. Jesus sei „der neue Adam, der der Versuchung standhält“, so Bischof Rudolf. An Jesus gelte es, sich zu orientieren. Er hat am Kreuz die Sünde besiegt.

 

Fastenzeit ist eine religiöse Intensivzeit

„Auch wir Christen brauchen regelmäßig eine Innen- und Außenrenovierung“, sagte der Bischof: „Die alljährliche Fastenzeit ist eine Zeit der Innen- und Außenrenovierung, eine religiöse Intensivzeit zur Erneuerung der Herzen, der seelischen Renovierung“. Er ermunterte gerade in diesen 40 Tagen zum Gebet, zur Lektüre der Heiligen Schrift und zum Empfang des Bußsakraments. Ebenso bat er die Gläubigen, sich mit ihrem nun innen und außen renovierten Gotteshaus auseinanderzusetzen, es genau zu betrachten, um Gästen auch mit Stolz die Heimatkirche gut und kompetent präsentieren zu können. Mit dem Dank an Pfarrer Gilg, Ruhestandspfarrer Preißl sowie an die in der Liturgie tätigen Personen und Gruppen schloss der Bischof seine Predigt.

 

Rosenkränze für die Ministranten

Die Dankesworte oblagen Ruhestandspfarrer Preißl. „Nicht nur die Kirche, auch die Herzen werden hell und klar durch die Fastenzeit. Und das kann dabei helfen, dass die Welt sichtbarer und schöner wird“, knüpfte er an die Predigtworte des Bischofs an. Für die Ministranten hatte Bischof Voderholzer Rosenkränze dabei. Danach war im Pfarrhofsaal Gelegenheit, mit dem Bischof ins Gespräch zu kommen, was viele Pfarrangehörige auch nutzten. Pfarrer Gilg dankte der Bischöflichen Finanzkammer und dem Bischöflichen Baureferat für die Unterstützung sowie den an der Innenrenovierung beteiligten Firmen für die „harmonische und gute Zusammenarbeit“ und den zahlreichen Helfern beim Aus- und Einräumen der Kirche.