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Ordensmeister stärkt Dominikanerinnen

Der Gründer brannte für Gottes Wort

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Bei den Schwestern des Dominikanerinnenklosters Heilig Kreuz und unter den Dominikanischen Laien in Regensburg hat am vergangenen Sonntag große Freude geherrscht. Denn ganz überraschend hatte sich der Ordensmeister angesagt, mit ihnen das Fest des 800. Todestages des heiligen Dominikus zu feiern. „Denken ist danken“, sagte Pater Gerard Timoner OP. Pater Gerard, der von den Philippinen stammt, steht seit zwei Jahren dem internationalen Orden der Dominikaner vor, zu dem Brüder, Schwestern und Laien gehören. Das Fest des heiligen Dominikus ist bei den Dominikanerinnen der höchste Ordensfesttag. Dominikus ist der Gründer des Predigerordens.  Er war ein Mann des Evangeliums und brannte für das Wort Gottes und seine Verbreitung. Durch seine reiche Predigttätigkeit führte er im 13. Jahrhundert in den Wirren seiner Zeit viele Menschen zum Glauben.

Am 8. August gerne im Frauenkloster

Bevor Dominikus seinen Orden gegründet hat, hat er schon in Prouillhe, in Frankreich, ein Frauenkloster errichtet. Deshalb besucht der Ordensmeister gerade am 8. August gerne ein Nonnenkloster. Die Festmesse zelebrierte der Ordensmeister Pater Gerard Timoner OP mit seinen Mitbrüdern Pater Inocent Smith OP und Pater Anthony Giambrone OP sowie Pfarrer George aus Indien, der bei den Dominikanerinnen zur Urlaubsvertretung weilt.

Licht für die Welt

Am Nachmittag traf der Ordensmeister mit den Dominikanischen Laien zusammen. In einem kurzen Vortrag, ausgehend vom Schreiben von Papst Franziskus „Prediger der Gnade“, hob er die Bedeutung der Laien im Orden hervor. Weltweit gibt es ca. 140.000 Dominikanische Laien. Sie sind eine wichtige Säule des Ordens zur Verkündigung der frohen Botschaft und ein Licht für die Welt. Im Anschluss an den Impuls gab es bei Kaffee und Kuchen einen angeregten Austausch. Der Ordensmeister beglückwünschte ein neues Mitglied der Dominikanischen Laien, das aufgenommen wurde.

Verschiedene Berufungswege

Die zweite Hälfte des Nachmittags widmete der Ordensmeister den Nonnen. Im Mittelpunkt der Begegnung standen die unterschiedlichen Glaubenserfahrungen und die verschiedenartigen Berufungswege. Brüder und Schwestern stärkten sich gegenseitig im Glauben und kamen miteinander in ein intensives Gespräch. Schließlich versammelte sich die Ordensfamilie in der Klosterkirche , um gemeinsam die lateinische Dominikusvesper zu singen.