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Ministrantenwallfahrt nach Rom - Sechs Tage lang in der Ewigen Stadt – Sonntag

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Alle Wege führen nach Rom. So war es zumindest am Sonntag für die vielen Teilnehmer der Internationalen Ministrantenwallfahrt. Sie trafen im Laufe des Spätnachmittags/Abends in der Ewigen Stadt ein. Und die Regensburger freuen sich schon sehr auf den Montagmorgen, wenn sie heute um 10 Uhr mit Diözesanbischof Gerhard Ludwig Müller in San Giovanni in Laterano den gemeinsamen Eröffnungsgottesdienst feiern dürfen. 54.000 Messdiener aus 17 Nationen bezeugen in den nächsten 6 Tagen hier in Rom ihre Verbindung im gemeinsamen katholischen Glauben. „Aus der wahren Quelle trinken“ ist das Motto der Wallfahrt. Mit insgesamt 45.000 Teilnehmern stellen die deutschen Pilger aus 24 von 27 Diözesen traditionsgemäß den Löwenanteil der Pilger. Allein aus der Diözese Regensburg haben sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag 4.500 Ministranten und Ministrantinnen aus 270 Pfarreien in 90 Bussen auf den Weg gemacht. In vielen Pfarreien gab es eine „Aussendungsfeier der Romwallfahrer.

„Lasst uns ziehen zu den Quellen des Lebens“ hieß es dann um halb zwei Uhr morgens als die Busse in den Pfarrgemeinden vorfuhren. Die 15 stündige Fahrt verging recht kurzweilig. Mustergültige Ruhe bescherte erholsamen Schlaf, bevor es zum großen Treff aller Busse in der Nähe von Innsbruck ging. Dort wurden die Wallfahrerutensilien durch die Verantwortlichen Jugendpfarrer Domvikar Thomas Pinzer, Gerhard Büchl und Ministrantenreferent Diakon Johann Graf aus dem Bischöflichen Jugendamt verteilt und von den Busbegleitern in Empfang genommen. Bei Tagesanbruch genossen die Pilger die Eindrücke der Landschaft: da wechselten sich Gebirge mit flachen Gegenden ab, es ging vorbei an Obstplantagen, Sonnenblumenfeldern oder Olivenhainen. Immer wieder gab es durch die Busbegleiter kurze Erklärungen zu den Landschaften wie Südtirol, Emilia Romana, die Po-Ebene oder die Toskana. Prächtige Bauwerke an Hügeln interessierten die Pilger. Lustig ging es im Bus zu, als bei einer Vorstellungsrunde die Pilger von sich erzählten.

Eine logistische Meisterleistung war die Organisation der Busse und Pausen. Fritz Dechant, Busunternehmer aus Regenstauf, zeichnete hier als Chef mit 21 Subunternehmern verantwortlich. Schließlich mussten die Busfahrer ihre Ruhezeiten einhalten. So blieben die Busse in 10er Gruppen beieinander und 3 Fahrer teilten sich zwei Busse. Welche Freude, wenn einige Busse gleichzeitig auf den Rastplatz fuhren und die Toiletten gestürmt wurden. Aber im klimatisierten Bus brachte Busfahrer Hans bei 34 Grad die Truppe wohlbehalten um 16 Uhr ans Ziel. Insgesamt wurden von den Regensburger Bussen 21 Unterkünfte in der Ewigen Stadt angesteuert. Nach der Zimmerverteilung und dem Einchecken blieb Zeit für eine kleine Besichtigungstour rund um das Hotel.

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