News Bild Michaela Halter ist die neue Vorsitzende des Diözesankomitee im Bistum Regensburg

Michaela Halter ist die neue Vorsitzende des Diözesankomitee im Bistum Regensburg

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Zu ihrer zweitägigen Frühjahrsvollversammlung traf sich das Diözesankomitee am Wochenende im Kloster Weltenburg. Dabei stand als wichtigster Programmpunkt die Neuwahl des Vorstandes auf dem Programm. Die wahlberechtigten Mitglieder sprachen sich mit deutlicher Mehrheit für Michaela Halter aus Regensburg als Nachfolgerin für MdB Philipp Graf von und zu Lerchenfeld aus. Er hatte das Amt des Vorsitzenden seit 2006 inne und konnte nach zwei Amtszeiten nicht mehr gewählt werden. Die Amtszeit der 50jähirgen Grundschulrektorin Michaela Halter, die als Vertreterin der Katholischen Erziehergemeinschaft Mitglied im Diözesankomitee ist, beginnt nach einem Beschluss der Vollversammlung erst am 1. Juli 2014. Damit können die auf Hochtouren laufenden Planungen sowie die Durchführung des bevorstehenden Katholikentages in Regensburg durch den derzeitigen Vorstand noch abgeschlossen werden. Zu den Stellvertretern im Diözesankomitee wurden der 23jährige Student Thomas Andonie aus den Jugendverbänden sowie der 62jährige Gymnasialdirektor Edmund Speiseder (Vertreter der Katholischen Elternschaft) gewählt. Das Diözesankomitee Regensburg wird im Landeskomitee der Katholiken Bayern in Zukunft Michael Meier vertreten und im Zentralkomitee (ZdK) übernehmen Michaela Halter, Dr. Michael Schörnig und Monika Uhl die Delegation.

Der Samstagmorgen begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst mit Bischof Rudolf Voderholzer. Bezugnehmend auf den bevorstehenden Katholikentag mit dem Motto „Mit Christus Brücken bauen“ blickte der Oberhirte auf das Kloster Weltenburg, den geschichtsträchtigen Ort der Ruhe, der Stille und Einsamkeit an der Donau „ohne Brücken“ aber „mit Fähre“ um den Fluß überqueren zu können. Bei der anschließenden Konferenz dankte Bischof Rudolf den Mitgliedern des Diözesankomitees für ihr Engagement in den Verbänden, geistlichen Gemeinschaften und in den Pfarreien des Bistums. Mit der regelmäßigen Teilnahme an den Vollversammlungen des Diözesankomitees drückt er seit seinem Amtsantritt die große Wertschätzung gegenüber den Laien, den „Weltchristen“ wie er es bevorzugt nennt, aus. Erneut sprach Bischof Rudolf eine herzliche Einladung zum 99. Katholikentag vom 28. Mai bis 1. Juni 2014 in Regensburg an alle Gläubigen aus. Bei seinem Rückblick auf die achtjährige Amtszeit als Vorsitzender des Diözesankomitees dankte Philipp Graf von und zu Lerchenfeld der Vorstandschaft und allen Mitglieder für die gute Zusammenarbeit und erinnerte, dass gerade die Anfangszeit beim „Wandel der Räte“ nicht einfach war. „Ohne Sie wären wir nicht funktionsfähig“ war das Lob an Geschäftsführer Manfred Fürnrohr. Dank erhielt auch Domkapitular Thomas Pinzer für die geistliche Begleitung. Als herausragendes Ereignis in der Vergangenheit stellte der scheidende Vorsitzende den Papstbesuch 2006 heraus und wies gleichzeitig auf den Höhepunkt des Katholikentages in wenigen Wochen hin. Sein Wunsch sei es, dass seine Nachfolger die Verbände auch weiterhin nach vorne bringen und Präsenz in der Kirche zeigen. Mehrmals war während der Vollversammlung angeklungen, dass das Diözesankomitee das „Kompetenzzentrum der Diözese“ sei, mit den vielfältigen Begabungen und Charismen, sowie dem sozialen Engagement das hier geballt vertreten sei. Im Diözesankomitee sind 44 Verbände und geistliche Gemeinschaften des Bistums Regensburg zusammengeschlossen. Das Diözesankomitee ist der vom Diözesanbischof anerkannte Katholikenrat im Sinne des Konzilsdekrets über das Apostolat der Laien (Art. 26). Das Komitee koordiniert die Arbeit der Katholischen Verbände und Geistlichen Gemeinschaften, die je einen Vertreter in dieses Gremium entsenden.

Während der Tagung sprach Professor Dr. Bertram Stubenrauch aus München in der thematischen Einheit über den Auftrag der Laien laut dem Zweiten Vatikanischen Konzil. „Wir haben gemeinsam etwas Wunderbares zu sagen. Das Evangelium zu verkünden ist Aufgabe aller“ war eine Kernaussage. Damit ermunterte Stubenrauch alle Getauften und Gefirmten, ihrer Berufung nachzukommen, das Evangelium „dort wo ich lebe und wirke“ zu den Menschen zu bringen, sich gegenseitig zu helfen und zu stärken, um den Willen Gottes sichtbar zu machen.