News Bild "Keine Aufweichung der Sonntagsruhe" - Frühjahrsvollversammlung des Regensburger Diözesankomitees

"Keine Aufweichung der Sonntagsruhe" - Frühjahrsvollversammlung des Regensburger Diözesankomitees

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Zur Vollversammlung des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Regensburg konnte der Vorsitzende Philipp Graf von und zu Lerchenfeld die 64-seitige Dokumentation „Familien im Mittelpunkt“ über die Veranstaltungsreihe zum Thema Ehe und Familie, die im vergangenen Jahr vom Diözesankomitee veranstaltet wurde.

Neben den Referaten und Berichten wurden in dem Heft auch verschiedene Familienmaßnahmen der Verbände, Vereinigungen und Dienststellen des Bistums festgehalten. Auch der bischöfliche Beauftragte des Diözesankomitees, Domvikar Thomas Pinzer, ging beim Gottesdienst zu Beginn der Vollversammlung auf dieses Thema ein.

Beim Bericht des Vorstands hob der Vorsitzende besonders eine Gewaltpräventionsmaßnahme mit dem Bodyguard und Buchautor Michael Stahl an Schulen in Straubing und Sünching vor, die durch den Amoklauf in Winnenden traurige Aktualität bekommen habe. Michael Stahl habe durch seinen altersgemäßen Auftritt dafür gesorgt, dass ein Ruck durch die Kinder gegangen sei. Dabei habe er sowohl Religiösität als auch Respekt im Umgang miteinander vermitteln können. Für die Zukunft seien zwei bis drei Aktionen zu diesem Thema geplant, wobei auch Multiplikatoren angesprochen werden sollen.

Inhaltlich befasste sich die Vollversammlung mit dem aktuellen Themenschwerpunkt „Heiligung des Sonntags und Wochenendkultur“. Aus Anlass über die aktuelle Diskussion in Regensburg über die Öffnung von bestimmten Geschäften am Sonntag wurde eine Erklärung verabschiedet, die die Ausweitung der Ladenöffnung an Sonntagen anprangert und die Aushöhlung der Sonntagsruhe feststellt. Kostendruck und Wettbewerb würden alle ethischen und religiösen Werte geopfert.

Deshalb fordert das Diözesankomitee Unternehmen und Geschäfte auf, die kulturelle Errungenschaft der Sonntagsruhe höher als wirtschaftliche Interessen zu werten. Die Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden werden aufgefordert, Ausnahmeregelungen – wenn sie schon nötig sind – möglichst streng zu handhaben, um den Sonntag als Ruhetag zu schützen.

Geschäftsführer Manfred Fürnrohr berichtete vom Arbeitskreis Ehe und Familie, dass sich dieser sehr intensiv mit dem Thema „Heiligung des Sonntags“ beschäftige und schon verschiedene Aktivitäten, z.T. in Kooperation mit den Mitgliedsverbänden, im Laufe des Jahres geplant seien.