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Zur Neuigkeit
Katholische Akademie in der Ostengasse feiert Neujahrsempfang
Wo Liebe Not tut und handelt
Regensburg, 28. Januar 2026
„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“, zitierte der Caritasvorsitzende Domkapitular Michael Dreßel in seiner Predigt beim Festgottesdienst im Rahmen des Neujahrsempfanges in der Katholischen Akademie den jüdischen Religionsphilosophen Matin Buber. Die Fort- und Weiterbildungseinrichtung für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen feierte im letzten Jahr 50-jähriges Jubiläum.
„Wer hier lernt, führt oder pflegt, steht nicht allein – Gott geht mit“, unterstrich Diözesan-Caritasdirektor Diakon Michael Weißmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Akademie, am Ende des Empfangs in der Aula einen der entscheidenden Wesenszüge der Einrichtung, die 2025 insgesamt 5.743 Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmern nicht nur fachliche, sondern auch Herzensbildung vermittelte. „Wissen allein reicht nicht mehr aus“, fasste Claudia Steinbauer, neue Leitung der Akademie zusammen, die sich als Spezialist für die Weiterqualifizierung von Pflegeprofis bayernweit einen Namen gemacht hat.
Auf 240 Seiten präsentiert sich das Programm der Katholischen Akademie für das Jahr 2026. So vielfältig das Angebot ist, so bunt gemischt war auch die Zahl der Gäste des Neujahrsempfangs. Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Landrätin Tanja Schweiger drückten in kurzen Grußworten ihre Verbundenheit zum Haus sowie die Bedeutung der Akademie als Bildungsträger aus. „Das Programm dieser Akademie ist das sehende, das hörende Herz. Dieses Herz sieht, wo Liebe Not tut und handelt“, rückte Domkapitular Michael Dreßel die Worte von Papst Benedikt XVI. aus der Enzyklika „Deus caritas est“ vom 25. Dezember 2005 in den Mittelpunkt der Feier.
Dr. Andreas Magg, Vorstandsvorsitzender der von sieben Bistümern getragenen Katholischen Akademie und Direktor des Landescaritasverbandes, hatte eine besondere und mit viel Applaus bedachte Nachricht im Gepäck: Er setzte die bisherige kommissarische Leiterin Claudia Steinbauer als neue Leitung ein. „Wissen allein reicht nicht mehr aus. Weiterbildung braucht neue Lernräume“, blickte sie in die zukünftige Weiterentwicklung des Hauses. In seinem Festvortrag „KI revolutioniert die berufliche Fort- und Weiterbildung!? – Impulse für die Zukunft“ ließ Prof. Dr. Bernhard Schmidt-Hertha von der LMU München, die Gäste auf eine andere Art nach vorne blicken. „Erwachsenenbildung muss experimentierfreudig mit neuen Technologien umgehen, aber auch Grenzen und Probleme offen benennen“, so sein Fazit am Ende eines kurzweiligen Vortrags.
Dass die Akademie nicht nur Bildungsträger, sondern auch ein besonderes Gästehaus ist, wurde beim Empfang durch eine Bewirtung mit extravaganten Köstlichkeiten unterstrichen. Die Jazzband „Vibop“ rundete den Nachmittag in der Aula ab. „Diese Einrichtung leistet einen Beitrag dafür, dass brennende Herzen nicht irgendwann ausgebrannt sind“, lobte der Caritasvorsitzende Michael Dressel.

Text: Hans-Christian Wagner
(kw)




