News Bild „Ja-Sagen zum Glauben der Eltern“ - Bischof Rudolf spendet 85 Jugendlichen das Sakrament der Firmung in Pressath

„Ja-Sagen zum Glauben der Eltern“ - Bischof Rudolf spendet 85 Jugendlichen das Sakrament der Firmung in Pressath

Home / News

Für 85 Mädchen und Jungen aus der Pfarreiengemeinschaft Burkhardsreuth-Pressath-Schwarzenbach (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) war am Donnerstag, dem Hochfest der Apostel Petrus und Paulus, der große Tag gekommen: Der Regensburger Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer spendete ihnen in der Pfarrkirche St. Georg in Pressath das heilige Sakrament der Firmung. Darauf hatten sich die Jugendlichen lang und intensiv vorbereitet. Herzlich begrüßt wurde der Bischof von Stadtpfarrer Edmund Prechtl. Weitere Zelebranten des Gottesdienstes waren Pfarrvikar Pater Antony John D’Cruz OPraem und Pfarrer i.R. Heribert Schmitt. Am Altar assistierte Diakon Georg Hösl. Für die gelungene musikalische Gestaltung sorgte ein Ensemble der Musikschule Vierstädtedreieck unter der Leitung von Joachim Steppert.    

Taufe ist tragfähige Glaubensbasis

Zahlreiche Eltern, Verwandte und Freunde sowie die Taufpaten waren in das Gotteshaus gekommen, um die Firmlinge bei diesem wichtigen Lebensschritt zu begleiten und zum Glauben zu ermutigen. In seiner Predigt erinnerte der Bischof die Mädchen und Jungen daran, dass Eltern für ihre Kinder von Anfang an wichtige Entscheidungen treffen, darunter auch den Schritt zur Taufe ihres Neugeborenen. „Damit wird den Kindern eine tragfähige Glaubensbasis in die Wiege gelegt“, so der Bischof.  Nach „bestem Wissen und Gewissen“ hätten die Eltern diese Entscheidung getroffen. Jetzt gehe es darum, wie sich die Firmbewerber dazu verhalten. Dass die Jugendlichen nun in die Kirche gekommen seien, mache nach Aussage des Bischofs eines ganz deutlich: „Ihr wollt ausdrücklich Ja-Sagen zur Vorentscheidung und Glauben der Eltern!“

Jesus Christus ist „Bester Freund“

Der Bischof appellierte an die Jugendlichen, eine innige Beziehung zu Jesus Christus aufzubauen und ihn als „besten Freund“ ins Leben mit hineinzunehmen. Christ sein bedeute nicht, dass man nur ein anonymes Staubkörnchen sei, das durch das Universum geblasen werde. Der Heilige Geist mache einem zum jungen Christen, der vorausgehe. „Heute geht es erst richtig los mit dem Dienst in der Kirche“, sagte Voderholzer. Er ermunterte die Firmbewerber, sich in kirchlichen Gruppen und Vereinen zu engagieren. An die Paten und Eltern richtete der Bischof die Bitte, den gefirmten Jugendlichen auch weiter gute Begleiter im Glauben zu sein. „Ihre Glaubenszeugnisse werden weiter gebraucht“, betonte Voderholzer.

Für den Empfang des Sakraments kamen die Firmlinge mit ihren Paten zum Altar: Fest blickte der Bischof den Firmlingen beim Auflegen der Hände in die Augen, begleitet von persönlichen Worten und einem Lächeln.