News Bild Institut Papst Benedikt XVI. stellt Ratzinger-Studien vor - „Joseph Ratzinger hat sich nie in den Elfenbeinturm der Theologie zurückgezogen“

Institut Papst Benedikt XVI. stellt Ratzinger-Studien vor - „Joseph Ratzinger hat sich nie in den Elfenbeinturm der Theologie zurückgezogen“

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(pdr) Die Bedeutung der Studien reiche weit über den Rahmen der Fachtheologie hinaus. Allein das Bistum Regensburg gibt jährlich rund 70 Millionen Euro für Wissenschaft, Bildung und Schulen aus. „Die Kirche hat einen klaren Kulturauftrag“, sagte der Bischof. Dies entspreche der theologischen Leistung Papst Benedikt XVI., der „einen ganzen Schatz an Wort, Weisheit und Wissen der Kultur geschenkt hat“.

Es ist der Wunsch des Papstes, dass sein Werk diskutiert wird. Die neue Reihe der Ratzinger-Studien dient u.a. der Veröffentlichung der Referate, die auf Symposien des Instituts von namhaften Wissenschaftlern zu den veröffentlichten Bänden der Gesammelten Schriften vorgetragen werden. Im vergangenen März hatte das erste Symposium zum Band 11 „Theologie der Liturgie“ in Regensburg stattgefunden. Die 14 Beiträge lassen sich der systematischen Perspektive, historischen Aspekten, dem Thema der Theologie der Eucharistie und schließlich der Theologie der Kirchemusik zuordnen, teilte Prof. Dr. Rudolf Voderholzer, Direktor des Instituts Papst Benedikt XVI., mit. Sie sind auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich, „ohne vom wissenschaftlichen Niveau überfordert zu sein, aber auch ohne auf den wissenschaftlichen Anspruch zu verzichten“. Das entspreche, so Prof. Voderholzer, der theologischen Wissenschaft Joseph Ratzingers, der sich „nie in den elfenbeinernen Turm der Wissenschaft zurückgezogen“ habe.

Verleger Friedrich Pustet erinnerte daran, dass Joseph Ratzinger bereits als Professor erste Kontakte mit dem Verlag Friedrich Pustet gepflegt habe. Dass die Reihe der Ratzinger-Studien bei diesem Verlag erscheine, sei eine „große Ehre“, erklärte Pustet.