Suche
Kategorien
Seiten
Nachrichten
Bilder
Videos
{{{_highlightResult.post_title.value}}}
{{#helpers.snippet}}{ "attribute": "content", "highlightedTagName": "mark" }{{/helpers.snippet}}
Zur Seite{{{_highlightResult.post_title.value}}}
{{#helpers.snippet}}{ "attribute": "content", "highlightedTagName": "mark" }{{/helpers.snippet}}
Zur Neuigkeit
Hauptfest Süd der Marianischen Männerkongregation in Regensburg
Gott weist Menschen die Mitte
Regensburg, 3. Juni 2026
Vergangenen Sonntag, 31. Mai 2026, beging die Marianische Männerkongregation Regensburg eine feierliche Messe samt eucharistischer Prozession durch Regensburg anlässlich ihres Hauptfestes Süd. Dieser Höhepunkte im Jahreskalender der katholischen Gebetsgemeinschaft war wieder Zeugnis davon, dass die Sodalen aus dem ganzen Bereich der MMC Regensburg ihren Glauben an Gott und an die Muttergottes in der Öffentlichkeit bezeugen. In die mit circa 500 Personen vollbesetzte Dominikanerkirche zogen über 60 Bannerabordnungen ein und gaben der Feier eine besondere Prägung. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von der Trachtenkapelle Ramspau unter Leitung von Markus Islinger. Das Besondere in diesem Jahr: Viele Neumitglieder konnten begrüßt werden. Als Ehrengast kam MDB Peter Aumer, selbst Sodale der MMC Regenburg.
In seiner Predigt adressierte Zentralpräses Monsignore Thomas Schmid die Sodalen und Gläubigen mit einem Hinweis auf die stürmischer werdende Außenwelt jenseits der unwandelbaren Mauern der Kirche und der Glaubensgemeinschaft. Man wolle „den Blick nicht verlieren für das, was wirklich notwendig ist und trägt.“
Heimat und Gemeinschaft in Zeiten der Umbrüche
Die Welt werde lauter, frecher, drohender und verwirrender. Krieg, Terror und Gewalt lassen die Herzen verschließen und die Seelen verhärmen. Gerade in Zeiten, wo Angst und Verunsicherung um sich greifen, sei es umso wertvoller, die MMC Regensburg als Bollwerk gegen die Wogen und Wirrungen der Moderne zu haben. Auch der Heilige Vater Leo XIV. spreche sich immer öfter für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt aus und bitte Gott inständig darum. Die schmerzlichste aller Bedrohungen sei jedoch der um sich greifende Verlust des Glaubens.
Christus und Maria als Mitte und Wahrheit
Orientierungslosigkeit schleiche sich in die Gedanken und trübe ihren Blick. Die Welt scheine ihre Mitte verloren zu haben. „Jetzt braucht die Welt Menschen, die innerlich stehen bleiben,“ so der Vorsitzende weiter. Wo sich alle Gewissheiten fragmentiere sei es dringlich, Anker zu bewahren, Anker in Glauben und in der Gemeinschaft. Die goldene Mitte finde sich in Gott, der in seiner Allgegenwart die Wahrheit ist. Auch die Heilige Jungfrau Maria biete Heimat und Sicherheit und auch sie führe zur Mitte zurück indem sie zu Christus führt und damit Orientierung gibt: Sie verweile unter dem Kreuz, im Schmerz, in der Prüfung – und im Glauben. Sie sei dem Menschen Vorbild und Segen.
Wer glaubt, sei nicht weltfremd, sondern sehe tiefer. Schmid schloss mit einer glühenden Apologie des Glaubens: „Ein Christ, der Maria vertraut, trägt ein Licht in eine dunkler werdende Zeit. Und vielleicht ist die Marianische Männerkongregation genau dazu berufen: ein stilles Feuer wachzuhalten, an dem die Menschen auch morgen noch spüren: Christus ist der Erlöser. Er bleibt die Hoffnung der Welt.“
Feierliche Prozession durch die Altstadt
Nach der Messe zogen Schmid, Konzelebranten, Sodalen, Fahnenträger und Gläubige feierlich aus und durchquerten in einem Rundweg die Stadt: von der Dominikanerkirche über die Gesandtenstraße, die Spiegelgasse, die Obere Bachgasse, den Emmeramsplatz, die Marschallstraße, den Ägidienplatz, den Beraiterweg wieder zurück zur Dominikanerkirche, wo im Anschluss eine Segensandacht gefeiert wurde. Hernach folgten die Sodalen dem Aufruf des Heiligen Vaters und beteten den Rosenkranz für den Frieden.
Text und Fotos: © Simon Färber
(SSC)










