News Bild „Haltet Kontakt zu eurer Kirche“ – Bischof Rudolf firmt 69 junge Christen

„Haltet Kontakt zu eurer Kirche“ – Bischof Rudolf firmt 69 junge Christen

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69 Firmlinge aus den fünften und sechsten Klassen der Pfarrei Falkenstein St. Sebastian und der Pfarreiengemeinschaft Rettenbach St. Laurentius und Arrach St. Valentin haben am Freitag von Diözesanbischof Rudolf Voderholzer das Sakrament der Firmung erhalten und sind mit dem Heiligen Geist gestärkt worden.

„Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein, besuch das Herz der Kinder dein“, sangen die Kirchenbesucher dann auch voller Inbrunst, als der Bischof mit den Pfarrern Krzysztof Lusawa und Peter Chidi Okuma ins Gotteshaus einzogen.

 

69 Firmlinge

Mit einem Blumenstrauß hießen zwei Firmlinge stellvertretend für alle Firmbewerber den Bischof willkommen. „Die Firmung ist kein Abschluss sondern ein Neuanfang auf dem Weg des Christseins“, betonte der Heimatpfarrer. 69 junge Menschen werden ab heute als Gefirmte in dieser Welt leben und als vollwertige Christen ihr Leben gestalten. Deshalb wünschte der Geistliche allen einen freudenreichen Tag voller Feuerzungen des Pfingstfestes.

Neustart

Nach der Firmung gehe es mit dem Glauben erst richtig los, versicherte der Bischof den Firmlingen. Die Farbe Rot an diesem Tag sei kein Zufall. Sogar einen roten Hut und so manch rote Krawatte machte der Bischof unter den Firmpatinnen aus. Die rote Farbe verweise auf die Flamme des Heiligen Geistes, die den Firmlingen ins Herz geschenkt wird.

Das Feuer bedeutet einerseits Erkenntnis, Licht und Wärme.

 

Noch nie sind so viele Christen wegen ihres Glaubens verfolgt worden wie heute

Rot stehe aber auch für das Blut. „Gegenwärtig haben wir in unserem Land das große Glück der Religionsfreiheit, dass jeder und jede seinen Glauben leben darf.“ Allerdings gibt es ernstzunehmende Stimmen die sagen: Noch nie sind so viele Christen wegen ihres Glaubens verfolgt worden wie heute. Hauptsächlich in islamisch geprägten Ländern oder auch in Nordkorea und China, wo Verdächtigungen und Bespitzelung, Gefängnis und im schlimmsten Fall der Tod warten. In der Pfarrkirche sei dem Bischof sofort das große Altarbild des heiligen Sebastian aufgefallen, der wegen seines Glaubens hingerichtet wurde.