News Bild Grundsteinlegung des Sudetendeutschen Museums in München. Bischof Rudolf Voderholzer erbittet Gottes Segen für den Bau

Grundsteinlegung des Sudetendeutschen Museums in München. Bischof Rudolf Voderholzer erbittet Gottes Segen für den Bau

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Am vergangenen Freitag hat in München die Grundsteinlegung für den Bau des neuen Sudetendeutschen Museums stattgefunden. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer nahm an der Feier teil, bei der der bayerische Ministerpräsident die Festansprache hielt. An der Baustelle, auf der der Grundstein aufgestellt war, rief der Regensburger Bischof den Segen Gottes auf das Vorhaben herab. Weitere Geistliche, die bei der Segnung assistierten, waren der Apostolische Visitator für die Sudetendeutschen und Karpatendeutschen, Msgr. Dieter Obrich, die Münchner Stadtdekanin Barbara Kittelberger sowie der Münchner Oberrabbiner Steven Langnas.

 

Verständnis durch Mutter und Religionslehrer

Die Baustelle, auf der das Museum entsteht, befindet sich unmittelbar neben dem Sudetendeutschen Haus in der Nähe des Gasteig. Im Sudetendeutschen Haus fand auch der Festakt statt, der die Bedeutung des Museums unterstrich. Bischof Voderholzer ist sudetendeutscher Herkunft. Verständnis und innere Aufgeschlossenheit für die Kultur und das Schicksal dieser aus der Heimat Vertriebenen sowie Flüchtlinge haben ihn seine Mutter sowie nicht zuletzt sein Religionslehrer, der Kapuzinerpater Viktricius Berndt, gelehrt. Der Regensburger Bischof erinnerte in seiner Ansprache bei der Segnung an die Bedeutung des Glaubens, mit dem sich die Sudetendeutschen an das Wiederaufbauwerk in der frühen Bundesrepublik gemacht hatten. Das strafte den Plan der Sowjets Lügen, dass es aufgrund der somit geschürten sozialen Spannungen zu Aufständen sowie überhaupt einer Destabilisierung in Deutschland kommen würde.

 

Seehofer: Beitrag zur Erfolgsgeschichte

Auch Ministerpräsident Horst Seehofer nannte den Einsatz der Sudetendeutschen einen „großartigen Beitrag zur Erfolgsgeschichte Bayerns“. Seehofer: „Ohne diesen Beitrag wäre dieses Land nicht das blühende Land geworden, das wir kennen.“