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Gott wirkt mit großer Macht in unserer Welt

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(pdr) Passend zum Fest der Erzengel Michael, Rafael und Gabriel feierte Bischofskaplan Priller auf Einladung des Vereins „Helfer für Gottes kostbare Kinder e.V.“ eine Gebetsvigil in der Wolfgangs-Krypta der Basilika St. Emmeram.

Priller knüpfte in seiner Predigt an die Namen der drei Erzengel an: Rafael (sein Name bedeutet „Gott heilt“), Gabriel („Kraft Gottes“) und Michael („Wer ist wie Gott?“). „Gott wirkt mit großer Macht in unserer Welt. Sein Handeln geschieht zum Heil der Menschen. Allerdings muss der Mensch sich dem Handeln Gottes überlassen. Der Mensch darf sich nicht über Gott stellen. Wo er das tut, ist Unheil und Tod.“ Abtreibung sei ein – vielleicht besonders schlimmes – Beispiel dafür, was geschieht, wenn der Mensch sich über Gott stellt und zum Herrn über Leben und Tod macht.

Der Verein „Helfer für Gottes kostbare Kinder e.V.“ versucht, Abtreibungen zu verhindern, indem er schwangere Frauen betreut und berät. Die „Gehsteigberatung“, vor Abtreibungsstätten und in Fußgängerzonen soll Frauen in letzter Sekunde vor dem Eingriff zur Umkehren bewegen. Zusätzlich versucht der Verein, Müttern und Vätern die barmherzige Liebe Gottes näher zu bringen und sie bei den psychosomatischen Folgen, die aufgrund einer Abtreibung entstehen können zu unterstützen.

In 18 deutschen Städten werden mittlerweile Gebetsvigilien durchgeführt, die immer den gleichen Ablauf haben. Nach der heiligen Messe beginnt in der Kirche die Eucharistische Anbetung; parallel dazu ziehen Beter vor die Abtreibungsstätte, um dort ca. eine Stunde lang den Rosenkranz zu beten - ohne Diskussion, Transparente und vor allem ohne Groll oder gar Wut auf die Eltern und das Abtreibungspersonal. Nachdem die völlig friedliche Verkündigung der barmherzigen Liebe Gottes beendet ist, kehren die Gläubigen betend in die Kirche zurück. Dort wird zum Abschluss der Eucharistische Segen erteilt.