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Zur Neuigkeit
Feierstunde für Prof. em. Dr. Rolf Schönberger
„Dank für lebendiges Zeugnis“
Regensburg, 25. Oktober 2025
Eigentlich war für die Emeritierung des Regensburger Philosophieprofessors Dr. Rolf Schönberger 2020 ein Symposium geplant, dessen Vorträge dann in einer Festschrift zusammengefasst werden sollten. Die Corona-Pandemie machte einen Strich durch die Rechnung. Nun konnte, genau an seinem 71. Geburtstag, am vergangenen Samstag ihm zu Ehren eine Feierstunde stattfinden. In dieser wurde ihm auch die Festschrift „Studien zu den Quaestiones Disputatae des Thomas von Aquin“ überreicht.
Zahlreiche akademische Weggefährten waren in das Vielberthgebäude der Universität Regensburg gekommen, um dieses freudige Ereignis mit dem geborenen Günzburger zu feiern. Unter den Gästen war auch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, der ihm den Dank des Institutes Papst Benedikt XVI. in seinem Grußwort aussprach. Begleitet wurde er vom stellvertretenden Instituts-Direktor, Dr. Christian Schaller.
Dank und Anerkennung
Die Reihe der Gratulanten wurde eröffnet mit einem Grußwort der Dekanin der Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften der Universität Regensburg, Professor Dr. Harriet Rudolph, die als erst kürzlich gewählte Dekanin an diesem Nachmittag ihr erstes Grußwort hielt. Sie skizzierte die akademischen Stationen des bewegten Lebens des Jubilars. Der Vortrag von Professor em. Dr. Thomas Buchheim, einem Freund aus Studienzeiten, trug den Titel „Licht unterm Scheffel. Kleine Rede zum Dank an Rolf Schönberger“. Dabei wurden nicht nur seine wissenschaftlichen Verdienste gewürdigt, sondern auch der Mensch Rolf Schönberger. Marcel Simon-Gadhof, Cheflektor des Meiner Verlages in Hamburg, in dem die 266 Seiten umfassende Festschrift erschienen ist, überreichte dann dem Jubilar das erste Exemplar. Für die Herausgabe zeichneten sich die Professoren-Kollegen Dr. Stephan Grotz, Dr. Christian Schäfer und Dr. Stefan Schick verantwortlich. Krönender Abschluss der Feierstunde war der Festvortrag des Jubilars, „Die Fragen des Thomas von Aquin – die ausdrücklichen und die unausdrücklichen“.
Bischöflicher Dank an den Jubilar
„Ich möchte Ihnen von Herzen danken, gemeinsam mit Herrn Dr. Christian Schaller und den anderen Mitarbeitern des Institutes Papst Benedikt XVI. für ihre akademischen Verdienste“, so eröffnete Bischof Rudolf sein Grußwort zu Ehren des Jubilars. Professor Dr. Schönberger gehört seit vielen Jahren dem Kuratorium an, das die Institutsleitung auf wissenschaftlichem Gebiet unterstützt und berät. Bischof Rudolf bezeichnete es als „Glücksfall und nicht Zufall“, dass gerade ein Philosoph der Universität jene im Kuratorium vertritt, an der Professor Joseph Ratzinger von 1969 bis 1977 lehrte. Das 2008 gegründete Institut hat sich zur Hauptaufgabe gemacht, das gesamte theologische Werk von Joseph Ratzinger/ Papst Benedikt XVI. in 16 Bänden herauszugeben, Band 15, so der Bischof, werde in Kürze erscheinen. Einen besonderen Blick warf Bischof Rudolf auf den Band „Untersuchungen über die Liebe“, der in den „Monographischen Beiträgen zu den Mitteilungen des Institutes Papst Benedikt XVI.“ im Jahre 2017 erschienen ist. Er beinhaltet die rund 100 Seiten umfassende Übersetzung eines Textes von Thomas von Aquin, „De caritate – über die heilige Liebe“ ins Deutsche. Der Autor war kein geringerer als der damalige Theologie- und Philosophiestudent Joseph Ratzinger in seinem 2. Studiensemester. Diese erstmalige Übersetzung aus dem Jahre 1947 wurde durch Professor Schönberger herausgegeben und mit Anmerkungen und einem umfangreichen Nachwort versehen. Der Jubilar ist ausgewiesener Kenner des umfangreichen Werkes von Thomas von Aquin und fungiert als Herausgeber und Übersetzer der 13 Bände umfassenden „Regensburger Ausgabe“ der „Quaestiones Disputatae“ des bedeutenden mittelalterlichen Philosophen und Theologen.
Text und Fotos: Carl B. Prämaßing
(jas und SG)







