News Bild Einsatz für Straßenkinder in Guinea – Pater Stefan Stirnemann spricht dem Bischof Dank aus

Einsatz für Straßenkinder in Guinea – Pater Stefan Stirnemann spricht dem Bischof Dank aus

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Ein Dank an den Bischof: Der Missionar Pater Stefan Stirnemann hat am Dienstagnachmittag Bischof Rudolf Voderholzer besucht, um ihm für die Unterstützung seiner Arbeit im westafrikanischen Land Guinea zu danken.

Denn Pater Stefan ist dort seit 22 Jahren als Missionar im Einsatz für die Armen und Schwachen. Neun Kinderheime hat er in dieser Zeit rund um die Großstadt Conakry aufgebaut. In diesen kommen zurzeit 380 Kinder unter, die zuvor auf der Straße gelebt haben. Bischof Voderholzer hat das Projekt bereits zweimal unterstützt – Grund genug für Pater Stefan, die Zeit seines Heimaturlaubs zu nutzen, um den Bischof persönlich zu treffen.

Durch den Aufbau seiner St. Joseph-Heime hat Pater Stefan Stirnemann schon mehr als 2000 Straßenkinder wieder „zurück ins Leben“ gebracht. Viele haben dadurch eine Schulbildung bis zur mittleren Reife oder gar bis zum Abitur, machen eine Berufsausbildung, manche studieren sogar. Zum Projekt gehören des Weiteren zwei Krankenstationen für Hilflose und Bedürftige – eine für Männer, eine für Frauen.

Hilfe nötig haben auch die Menschen, die in den Gefängnissen untergebracht sind: Oftmals überleben sie ihre Gefangenschaft nicht, da sie kaum Essen bekommen. Die Mitarbeiter des Projekts gehen in die Gefängnisse und verteilen Essen und Medikamente.

Auch eine Sozialstation ist Teil davon: Hier wird insbesondere verlassenen Frauen und deren Kinder geholfen, die sich in existenzieller Not befinden. Geholfen werden kann dabei aber nur den wirklich Armen: „Wer sich Sandalen oder Ohrringe leisten kann, der ist reich. So jemanden müssen wir wieder wegschicken“, erzählte Pater Stefan im Gespräch mit dem Bischof. 



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