News Bild Ein pilgernder Katholikentag: Über 8.000 Pilger bei der 185. Regensburger Diözesanfußwallfahrt – Bischof Rudolf pilgerte zwei Etappen mit

Ein pilgernder Katholikentag: Über 8.000 Pilger bei der 185. Regensburger Diözesanfußwallfahrt – Bischof Rudolf pilgerte zwei Etappen mit

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Mit einem großen Abschlussgottesdienst in der Altöttinger St.-Anna-Basilika ist am Samstag die 185. Regensburger Diözesanfußwallfahrt zu Ende gegangen. „Gleich ob Sie einen Sitzplatz haben oder nur einen Stehplatz ergattern konnten. Sie geben ein wunderbares Bild ab in dieser frisch renovierten Anna-Basilika in Altötting“, rief Bischof Rudolf Voderholzer den über 8.000 Wallfahrerinnen und Wallfahrern anerkennend zu.

„Wachsende Wallfahrt“ über 111 Kilometer

Bei guter Witterung waren rund 4000 Pilger aus der Diözese Regensburg am Donnerstagmorgen nach einem Gottesdienst in der Kirche St. Albertus Magnus auf den 111 Kilometer langen Weg von Regensburg zum berühmten oberbayerischen Marienwallfahrtsort aufgebrochen. Die „wachsende Wallfahrt“  war im Laufe der drei Tage auf über 8000 Gläubige angewachsen, die fast eine Stunde lang über den Kapellenplatz in die Basilika einzogen. 

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer war mit Hut und Rucksack ausgestattet sowie mit einem Pilgerbüchlein in der Hand zu Beginn und am letzten Tag zwischen Massing und Holzen zwei Etappen mit gepilgert. Die Wallfahrer haben ihn dabei nicht nur als einen strammen Marschierer sondern auch als frommen Beter kennengelernt, der es sich nicht nehmen ließ, zweitweise auch das Vorbeten zu übernehmen. Besonders beeindruckt zeigte sich Bischof Rudolf von der Lichterprozession am frühen Morgen des Samstags. Diese bezeichnete er als eine beeindruckende Lichtspur aus Glaube, Hoffnung und Liebe, die die Wallfahrer durch ihr Zeugnis und Gebet hineingezeichnet haben in die niederbayerische Hügellandschaft und in die Herzen.

 

Die Regensburger Fußwallfahrt ist ein pilgernder Katholikentag

Der Katholikentag, der eine Woche zuvor das ganze Bistum bewegt hatte, war auch auf der Regensburger Fußwallfahrt ganz präsent. „Die Diözesanfußwallfahrt nach Altötting ist ein pilgernder Katholikentag“, machte Bischof Rudolf in seiner Predigt beim Abschlussgottesdienst deutlich. Sie sei eine Gebetsschule, eine Katechese mit vielen Anregungen und eine Motivation, den Glauben umzusetzen in den Familien, am Arbeitsplatz und in der Schule. Sie helfe, Brücken zu bauen mit und auch für Christus hinein in unseren Alltag und in die vielen Lebenswelten.

In diesem Zusammenhang erinnerte Bischof Rudolf daran, dass am Katholikentag selbst eine Wallfahrt einer der Höhepunkte gewesen sei: die grenzüberschreitende, völkerverbindende Wallfahrt in Neukirchen beim Heiligen Blut  25 Jahre nach der Grenzöffnung.

„Totus tuus – Ganz Dein“ – das Leitwort der 185. Regensburger Diözesanfußwallfahrt verwies auf den kürzlich heiliggesprochenen Papst Johannes Paul II., dessen Leben und Wirken ganz von diesem Wahlspruch geprägt war. Bischof Rudolf lobte Marienfrömmigkeit und historisches Wirken des großen Kirchenmannes. Papst Johannes Paul II. sei ein großer Brückenbauer zwischen den Völkern gewesen. „Wir alle können aber durch unser Gebet und unser überzeugendes Vorleben des Glaubens zu Brückenbauern in den uns anvertrauten Bereichen werden“, ermutigte der Regensburger Bischof die vielen Wallfahrer.

 

Dank und Auszeichnung für die vielen Organisatoren und Helfer

Bischof Rudolf dankte den Organisatoren und Helfern mit dem Geistlichen Beirat Pfarrer Hannes Lorenz und Pilgerführer Bernhard Meiler an der Spitze sowie allen die durch ihre Mithilfe zum Gelingen dieser Wallfahrt beigetragen haben.
Eine besondere Auszeichnung erhielt Polizeihauptkommissar Manfred Winter vom Polizeipräsidium Oberpfalz für seine langjährigen Verdienste bei der Organisation und Durchführung der Wallfahrt: Pilgerführer Bernhard Meiler überreichte ihm den Ehrenpilgerstab.

Der Geistliche Beirate Pfarrer Lorenz dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern der Regensburger Diözesanfußwallfahrt mit Pilgerführer Bernhard Meiler an der Spitze. An die vielen Wallfahrer richtete er schließlich die Bitte, dass sie zu Boten des Glaubens in ihren Pfarrgemeinden werden.
 

Der Abschlussgottesdienst  der 185. Regensburger Diözesanfußwallfahrt  wurde musikalisch eindrucksvoll umrahmt von der Jugendblaskapelle Schwarzenfeld unter der Leitung von Dirigent Josef Lobenhofer.