News Bild Die Regensburger Erstaufnahmeeinrichtung in der ehemaligen Pionierkaserne ist nun eigenständig - Bischof Rudolf nahm daran teil und machte den Menschen dort eine Freude

Die Regensburger Erstaufnahmeeinrichtung in der ehemaligen Pionierkaserne ist nun eigenständig - Bischof Rudolf nahm daran teil und machte den Menschen dort eine Freude

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Die Regensburger Erstaufnahmeeinrichtung in der ehemaligen Pionierkaserne ist nun eigenständig / Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und die Zentrale Ausländerbehörde der Regierung haben nun dort eine Außenstelle / Bischof Dr. Rudolf Voderholzer war bei der offiziellen Eröffnung dabei

 

Zum 11. Dezember ist die Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in der Regensburger Erstaufnahmeeinrichtung offiziell in Betrieb gegangen. Asylanträge und Asylverfahren können nun in Regensburg bearbeitet werden. Bisher mussten Asylbewerber dafür immer ins fränkische Zirndorf gebracht werden. Die bayerische Sozialministerin Emilia Müller zeigte sich bei der offiziellen Eröffnung zufrieden. Bayern verfüge nun über sieben voll funktionsfähige Erstaufnahmeeinrichtungen. Zur Eröffnung kamen auch BAMF-Vizepräsident Dr. Michael Griesbeck, der Oberpfälzer Regierungspräsident Axel Bartelt, Regensburgs OB Joachim Wolbergs und Bischof Dr. Rudolf Voderholzer.

 

Zuvor besuchten die Verantwortlichen und Bischof Voderholzer die Caritas-Kinderbetreuung in der Erstaufnahmeeinrichtung. Mit dabei waren auch Kinder des Caritas-Uni-Kindergartens Augustinushaus. „Die Kinder selber hatten die Idee zu diesem Treffen und wollten Kindern aus Flüchtlingsfamilien helfen“, sagte Regierungspräsident Bartelt. Er schlüpfte dort kürzlich erst im Rahmen der Aktion Rollentausch einen Tag in die Rolle des Erziehers. Zusammen mit den Flüchtlingskindern schmückten sie einen Christbaum und sangen Willkommenslieder. Bischof Rudolf verteilte dazu Schoko-Nikoläuse. „Es ist wichtig, dass die Menschen unsere Kultur und Traditionen kennenlernen. Um in einen echten Dialog treten zu können, müssen wir uns auch unserer eigenen Wurzeln und Traditionen bewusst sein“, sagte Voderholzer. Alle etwa 600 Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung bekamen den „Schokogruß“ des Bischofs tags darauf mit dem Mittagessen überreicht.

 

Die Kirche und ihre Caritas sehen sich in der besonderen Verantwortung für einen menschlichen Umgang mit Flüchtlingen. Derzeit sind im Bistum Regensburg 30 Fachkräfte in der Asylsozialberatung der Caritas tätig, vier davon in den Erstaufnahmeeinrichtungen in Regensburg und Deggendorf. Die Kirche wendet für ihre Flüchtlingshilfe jährlich mehr als eine Million Euro aus eigenen oder kirchlichen Mitteln auf. „Ohne die Kirche könnten wir unsere Flüchtlingseinrichtungen nicht in der Form betreiben“, dankte Ministerin Müller. Oberbürgermeister Wolbergs schloss sich diesem Dank an und betonte, dass die Caritas Großartiges in der Flüchtlingshilfe leiste. In der Regensburger Erstaufnahmeeinrichtung übernimmt sie mit drei Mitarbeiterinnen dazu die Betreuung der Kinder. Und:  Das Bistum hat einen Fonds in Höhe von einer Million Euro zur Unterstützung der Flüchtlingsarbeit eingerichtet. Es sollen damit in erster Linie Maßnahmen der Flüchtlingshilfe in Pfarreien und Verbänden gefördert werden. Alle Infos zur Flüchtlingshilfe von Kirche und Caritas im Bistum Regensburg: www.caritas-regensburg.de.

 

 

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