News Bild Die Regensburger Domspatzen im Nationalsozialismus – Einladung zur Pressekonferenz anlässlich der Neuerscheinung

Die Regensburger Domspatzen im Nationalsozialismus – Einladung zur Pressekonferenz anlässlich der Neuerscheinung

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Die Universität Regensburg (Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte) sowie der Verlag Friedrich Pustet laden gemeinsam zur Pressekonferenz anlässlich der Neuerscheinung des Buches „Die Regensburger Domspatzen im Nationalsozialismus“ von Roman Smolorz ein. Diese findet am Donnerstag, 28. September 2017, um 11 Uhr im Haus der Begegnung der Universität Regensburg, Hinter der Grieb 8, 93047 Regensburg (Vortragssaal, EG links) statt. Auf dem Programm stehen unter anderem Grußworte von Marcus Weigl, Vorsitzender des Vereins „Freunde des Regensburger Domchores“ e.V. sowie Prof. Dr. Mark Spoerer, Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Regensburg

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Rückmeldung unter presse@pustet.de oder telefonisch unter 0941/92022-322 (werktags von 9 bis 13 Uhr) bis Montag, 25.09.2017.  


Zum Inhalt

Dieses Buch bietet einen Einblick in das Innenleben der „Institution Regensburger Domchor“ in den Jahren 1933 bis 1945. Der Analyse liegt eine erstmals durchgeführte umfassende Recherche in allen maßgeblichen Archiven im In-und Ausland zugrunde. Der Blick richtet sich neben Domkapellmeister Dr. Theobald Schrems und dem NS-Funktionär im Domchorverein, Dr. Martin Miederer, auf andere Personen, die damals bei den „Regensburger Domspatzen“ mitgewirkt haben und bisher weitgehend unbeachtet blieben. Auch die Rolle der Singknaben und deren Eltern wird beleuchtet. Gerade die Kinderperspektive wurde in diesem Kontext bisher eher vernachlässigt. Verantwortliche des Chors im „Dritten Reich“ waren nicht nur der Regensburger Bischof und sein Domkapitel, sondern über den gleichgeschalteten Domchorverein mittelbar auch die kommunale und staatliche NSDAP-Verwaltung. Das Verhältnis dieser „Machtzentren“ zueinander sowie ihr Einfluss auf die „Domspatzen“ wird ebenso geschildert wie die Rolle von Domkapellmeister Schrems, Leiter der Domspatzen von 1924 bis 1963, sowie die Motive seines Handelns.