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Diakonentag 2018: Die frohe Botschaft auf den Leib geschrieben

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Im Rahmen eines feierlichen Pontifikalgottesdienstes hat Weihbischof Reinhard Pappenberger im Auftrag des Diözesanbischofs sieben Bewerbern für den Ständigen Diakonat die Dienstämter übertragen und vier Bewerber unter die Weihekandidaten aufgenommen. Im weiteren Verlauf des Diakonentages, der unter der Leitung von Domkapitular Dr. Franz Frühmorgen stattfand, sprach der Jesuitenpater Ludwig Dehez SJ zum Thema „Ignatianische Impulse zu einer diakonischen Spiritualität“.

 

Feierliche Pontifikalmesse

In seiner Predigt verwies Weihbischof Reinhard Pappenberger auf die Kreuzesdarstellung in der Kirche von Schloss Spindlhof. Dem Corpus, der von Wunden übersät scheint, ist der Philipperhymnus eingeprägt: An Jesu Erniedrigung und Erhöhung lasse sich Gottes Liebe zu den Menschen ablesen. Analog solle auch den Christen, konkret den Diakonen und Diakonatsbewerbern, in der Haltung des Dienens die frohe Botschaft auf den Leib geschrieben sein. Ein hervorragendes Beispiel sei der Tagesheilige Bruder Konrad von Parzham, dessen Geburtstag sich heuer zum 200. Mal jährt. Als Kapuzinerbruder verrichtete er Jahrzehnte lang den eigentlich unspektakulären Dienst eines Klosterpförtners in Altötting. Und dennoch wurden unzählige Menschen durch die Begegnung mit ihm aufgerichtet und getröstet. „Das Kreuz ist mein Buch.“ konnte Bruder Konrad auf die Frage nach dem rechten Verhalten antworten. Weihbischof Pappenberger ermunterte schließlich nicht nur die Neubeauftragten, sich in dieser Haltung die Berufung zur Heiligkeit, wie sie unser Papst in seinem Schreiben „Gaudete et Exsultate“ jüngst beschrieben hat, zu Herzen gehen zu lassen.

 

Lektoren, Akolythen und Weihekandidaten

Zu Lektoren bestellt wurden Hanns Brennsteiner (Ottering), Willi Poiger (Windberg) sowie Martin Schraml (Erbendorf). Mit dem Dienst des Akolythen wurden beauftragt Manuel Hirschberger (Neutraubling), Helmut Pscheidl (Parkstetten), Harald Schneider (Runding) und Ovidiu Weimann-Chirilov (Ernsgaden), der zugleich zusammen mit Thomas Bauer (Zenching, Pfarrei Rimbach), Jürgen Donhauser (Kümmersbruck) und Karlheinz Renner (Wenzenbach) unter die Weihekandidaten aufgenommen wurde.

 

Glaube prägt Leben

Im anschließenden Festvortrag „Ignatianische Impulse einer diakonalen Spiritualität“ betonte der Spiritual für die Ständigen Diakone im Erzbistum Bamberg, Pater Ludwig Dehez SJ, die Bedeutung gelebten Glaubens im Alltag. Diakonale Frömmigkeit müsse von zwei Blickrichtungen bestimmt sein. Nur aus dem Blick nach innen, der sich durch Gebet und Meditation schärfen lasse, könne ein wacher Blick nach außen für die konkrete Not der Mitmenschen und für notwendiges, manchmal auch in die Pflicht nehmendes Handeln erwachsen.

 

Interesse?

Interessenten für den Ständigen Diakonat können sich gerne unverbindlich mit Diakon Sebastian Aichner von der Arbeitsstelle „Ständige Diakone“ im Bischöflichen Ordinariat in Verbindung setzen und ihre Fragen besprechen.